- 01.05.2013, 11:00:31
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NEWS: Prominenter Gastronom kritisiert leistungsfeindliches Sozialsystem
Mario Plachutta in NEWS: "Man bekommt fürs Nicht-Arbeiten genauso viel wie fürs Arbeiten. Das ist ein Problem."
Utl.: Mario Plachutta in NEWS: "Man bekommt fürs Nicht-Arbeiten
genauso viel wie fürs Arbeiten. Das ist ein Problem." =
Wien (OTS) - Als leistungsfeindlich kritisiert der bekannte Wiener
Gastronomie-Unternehmer Mario Plachutta das österreichische
Sozialsystem in einem Interview mit dem Nachrichtenmagazin NEWS in
seiner morgen erscheinenden Ausgabe. "Es stellt sich die Frage: Wie
viel ist Arbeit wert, wenn man fürs Nicht-Arbeiten genau soviel
bekommt wie fürs Arbeiten? Das ist ein Problem", so der Gastronom zu
NEWS.
In der Unterstützung von Arbeitslosen spricht sich Plachutta, der
in Wien fünf Restaurantbetriebe mit 300 Mitarbeitern führt, gegen das
"Gießkannenprinzip" aus. "In strukturschwachen Gebieten, wo
Industrien absiedeln und Menschen ihren Job verlieren, sollte es ein
höheres Arbeitslosengeld geben", so der Gastronom zu NEWS. "Aber ein
Mitarbeiter, der kündigt, weil er drei Monate die Wohnung ausmalt,
sollte keine Unterstützung bekommen", fordert Plachutta im
NEWS-Interview.
Generell kritisiert er die "Auszeitgeneration". "Es ist schick und
mittlerweile auch gesellschaftlich akzeptiert. Der Staat unterstützt
das finanziell. Wenn man es sich nicht leisten kann, kann man sich
auch keine Auszeit nehmen. Dafür gibt es keine Rechtfertigung", so
der Unternehmer in NEWS. Auch den Kündigungsschutz für ältere
Arbeitnehmer hält der Gastronom für falsch, weil es Unternehmer davon
abhalten würde, ältere Mitarbeiter einzustellen. "Jeder Schutz einer
Gruppe wirkt genau gegen die Gruppe", sagt Plachutta in NEWS.
Rückfragehinweis:
Sekretariat NEWS
Chefredaktion
Tel.: (01) 213 12 DW 1103
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