- 01.05.2013, 08:53:08
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FP-Höbart: 1. Mai ist ein "schwarzer Tag" für NÖ-Arbeitsmarkt
Arbeitsmarktliberalisierung lässt Arbeitslosenzahlen in Rekordhöhe steigen
Utl.: Arbeitsmarktliberalisierung lässt Arbeitslosenzahlen in
Rekordhöhe steigen =
St. Pölten (OTS) - "Die Arbeitsmarktöffnung für alle neuen
EU-Mitgliedsstaaten, die sich heuer zum zweiten Mal jährt, macht auch
aus diesem 1. Mai wieder einen schwarzen Tag", kommentierte heute der
freiheitliche Landesparteisekretär NAbg. Christian Höbart die
jüngsten Arbeitslosenzahlen. Bereits vor Inkrafttreten der
Arbeitsmarktliberalisierung hätten die Freiheitlichen vor einem
unkontrollierten Zustrom an osteuropäischen Arbeitskräften gewarnt.
"Leider haben sich unsere Befürchtungen bewahrheitet und
Niederösterreich wurde mit Billigarbeitskräften überschwemmt", ärgert
sich Höbart.
Die höchste Arbeitslosigkeit in der zweiten Republik sei ein
Armutszeugnis für die Pröll-ÖVP, die dieser Entwicklung bisher
tatenlos zugesehen habe. "Während in Deutschland und der Schweiz
bereits die Notbremse, aufgrund der Zuwandererlawine und den damit
verbundenen Armutszuzug gezogen wurde, begegnet die VP-NÖ mit ihrer
Parteifreundin Mikl-Leitner diesem Problem mit Kaltschnäuzigkeit, die
kaum zu überbieten ist", so der freiheitliche Mandatar.
Doch die Spitze der Misere sei noch nicht erreicht, so würden die
Beschränkungen für Bulgarien und Rumänien erst nächstes Jahr fallen.
"Und damit unseren niederösterreichischen Arbeitnehmern den Todesstoß
versetzen", befürchtet Höbart. Bereits jetzt würden heimische
Arbeitnehmer vom Arbeitsmarkt durch Menschen aus dem Osten, die
bereit sind, für Dumping-Löhne zu arbeiten, verdrängt. "Wenn diesem
Trend nicht sofort Einhalt geboten wird, ist ein Kollaps des
Arbeitsmarktes nur mehr eine Frage der Zeit", so Höbart abschließend.
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