• 26.04.2013, 11:41:17
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Stronach/Konrad: Linz zieht mit Med-Uni an Salzburg vorbei

SALK in nächster Legislaturperiode mit den Werten Frank Stronachs "Wahrheit, Transparenz & Fairness" prüfen

Otto Konrad, Hans Mayr und Frank Stronach - den
Werten "Wahrheit, Transparenz & Fairness" verpflichtet

Utl.: SALK in nächster Legislaturperiode mit den Werten Frank
Stronachs "Wahrheit, Transparenz & Fairness" prüfen =

Salzburg (OTS) - Auf eine weitere Folge des Salzburger Finanzskandals
wies heute der Gesundheitssprecher des Team Stronach Otto Konrad hin:
"Vor lauter Beschäftigung mit dem Skandal, haben die politisch
Verantwortlichen - also in dem Fall David Brenner - vergessen, bei
der Medizin-Uni Flagge zu zeigen. Nun droht Linz in dieser für das
Land so wichtigen Entscheidung an Salzburg vorbei zu ziehen!"

Vorbereitende Maßnahmen unter SALK-Direktor Burkhard Van da Vorst
wurden verabsäumt. Konsequenz aus diesem politischen Versagen ist,
dass das Land weiterhin die schon bestehende Privat-Uni mit
Millionen an Steuergeldern mitfinanzieren muss. Konrad verlangt daher
ein grundsätzliches und klares Bekenntnis der Salzburger
Landespolitik für mindestens die nächsten 10 Jahre zur PMU.

Verhandlung über den "Klinischen Mehraufwand" mit dem Bund

Konrad erklärt dazu die Detail: "Nach der geltenden Rechtslage ist
der Bund gemäß § 55 KAG verpflichtet, den Trägern der
Universitätskliniken jene Mehrkosten zu ersetzen, die sich aus der
Inanspruchnahme der Spitalseinrichtungen für Zwecke der Forschung und
Lehre ergeben (sog. `Klinischer Mehraufwand`). Im Falle von
Privatuniversitäten liegt die Finanzierung in der Verantwortung von
privaten Geldgebern, Sponsoren und dem Land Salzburg.

SALK kann sich Einsparen an erfolgreichen Beispielen aus Nö abschauen

Welche Einsparungen OHNE Qualitätsverlust im Gesundheits- und
insbesondere im Spitalsbereich möglich sind, zeigt Konrad aus einem
Beispiel aus Niederösterreich auf. Dort haben die Landeskliniken
unter Federführung von Landesrat Sobotka mit Unterstützung eines
privates Beratungsunternehmen bis zu 65 Prozent bei den
Beschaffungskosten eingespart. Konrad: " Da ist es bei den
Beschaffungsvorgängen um den Wandel vom "was wir WOLLEN" zum "was wir
BRAUCHEN" gegangen. Diesen Wandel braucht auch die SALK, die wir nach
der Wahl unter Vorgabe der Werte von Frank Stronach "Wahrheit,
Transparenz und Fairness" prüfen werden.

Personalentscheidungen in der SALK hinterfragen - Pflegebereich muß
auch Stellenwert in Geschäftsführung haben

Das, nämlich das Beachten der Werte von Frank Stronach, gilt auch für
die diversesten Personalentscheidungen. In den letzten Jahren hat die
Führung der SALK es geschafft, dass das Arbeitsklima unter den
Mitarbeitern massiv unter den Halbwahrheiten der politischen
Verantwortlichen und der Geschäftsführung gelitten hat. Diskussionen
und Anschuldigungen werden gar in offenen Briefen ausgetragen. "Und
wie immer in solchen Vorgängen stinkt der Fisch vom Kopf", kritisiert
Konrad.

Konrad fordert für die Zeit nach der Wahl auch eine Änderung bei der
Zusammensetzung der SALK Geschäftsführung: "Wir sind der Meinung,
dass dem Bereich "Pflege" in der Geschäftsführung der entsprechende
Stellenwert zukommen muss, so wie ja auch in der täglichen Praxis die
Pflege gleich auf mit Diagnose und Therapieverordnung zu sehen ist!"

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