• 26.04.2013, 11:32:43
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VP-Leeb: Bildungspolitik als Schönwetterpolitik

Wien (OTS) - In der heutigen Sitzung des Wiener Gemeinderates
kritisierte ÖVP Wien Bildungssprecherin Isabella Leeb die
Schönwetterpolitik von Stadtrat Christian Oxonitsch. Zahlreichen
Ankündigungen - zuletzt im Rahmen einer Pressekonferenz am 9. April -
folgte, so Leeb, selten Greifbares für Wiens Schüler/innen. Diese
sitzen auch im Jahr 2013 noch zu Tausenden in Containern - von Seiten
der SPÖ auch als Pavillons bezeichnet (laut Kontrollamt 222
Containerklassen an 42 Standorten). Mehr als die Hälfte der
Containerklassen steht dabei seit mehr als 20 Jahren und entsprechen
laut Kontrollamt nicht mehr dem heutigen Stand der Technik. Das heißt
für Wiens Schüler/innen, dass es im Sommer in diesen Klassen heiß
ist, im Winter kalt - nicht auszudenken wenn es brennt.

Auch die Frage der Finanzierung der künftigen Bildungseinrichtungen
ist bislang noch offen - für etwaige Vorarbeiten hat man sich aber
sicherheitshalber bereits vor knapp einem Jahr rund 11 Millionen Euro
genehmigt. Wie genau die 700 Millionen der geplanten Ausgaben für
Bildungseinrichtungen aufgebracht werden sollen ist völlig offen. Die
Stadt Wien, so Leeb, habe sich über Jahrzehnte als schlechter
Hausherr erwiesen und viele Schulgebäude in Wien verkommen lassen.

"Dabei ist auch ein adäquates Lernumfeld wichtige Basis für
Lernerfolg - denn Bildung und Arbeitslosigkeit sind kommunizierende
Gefäße. Die hohen Arbeitslosenzahlen in Wien von mehr als 10 Prozent
sind allseits bekannt. Den höchsten Anteil dabei haben jene Personen
die höchstens einen Pflichtschulabschluss bzw. nicht einmal einen
solchen haben. Die Mehrheit davon durfte die Segnungen des
Bildungsstandortes Wien über sich ergehen lassen", so Leeb.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | VPR

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