• 26.04.2013, 11:25:47
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LH Kaiser bei Startschuss für großes europäisches Forschungsprojekt

Kick-Off-Veranstaltung bei Infineon Villach - EPPL soll Fertigungsstandort Europa stärken

Utl.: Kick-Off-Veranstaltung bei Infineon Villach - EPPL soll
Fertigungsstandort Europa stärken =

Klagenfurt (OTS/LPD) - Am Villacher Standort von Infineon
Technologies findet derzeit die zweitägige Kick-Off-Veranstaltung für
eines der größten europäischen Forschungsprojekte der kommenden Jahre
statt: "Enhanced Power Pilot Line" (EPPL) hat zum Ziel, den
Fertigungsstandort Europa weiter zu stärken. 32 Partner aus
Wirtschaft und Wissenschaft in sechs europäischen Staaten sind daran
beteiligt, es geht um die Weiterentwicklung von Leistungselektronik
und deren Fertigungsmethoden. Unter Leitung von Infineon läuft das 74
Mio. Euro-Projekt bis Mitte 2016. Gestern, Donnerstag, besuchte
Landeshauptmann Peter Kaiser die Veranstaltung und stellte Kärnten
als zukunftsorientierte Region vor.

Kaiser betonte, dass Innovation im gemeinsamen Regierungsprogramm
der ersten Kärntner Drei-Parteien-Koalition einen hohen Stellenwert
haben. Infineon investiere viel in Forschung und Entwicklung, dankte
er dem Unternehmen, das mit EPPL eine führende Position einnehme.
"Villach ist Zentrum dieses europäischen Projektes, wir sind sehr
stolz darauf", sagte der Landeshauptmann. EPPL sichere zudem die
Standorte und rund 3.000 hochwertigen Arbeitsplätze von Infineon in
Österreich sowie die Arbeitsplätze bei den nationalen und
internationalen Projektpartnern. Weiters strich Kaiser positiv
hervor, dass das EPPL-Projekt zur CO2-Reduktion und Energieeffizienz
beitrage. Er begrüßte die Veranstaltungsteilnehmer herzlich in
Kärnten und lud sie dazu ein, auch die touristischen Angebote zu
genießen.

Infineon-Vorstandsvorsitzende Monika Kircher sprach von einem
emotionalen Moment. "Wir arbeiten hier gemeinsam an einem neuen,
innovativen und wettbewerbsfähigeren Europa", betonte sie. Es gehe
darum, die Wertschöpfungskette in Europa zu halten, EPPL stelle eine
große Aufwertung für Kärnten und die anderen teilnehmenden
europäischen Regionen dar. Sabine Herlitschka, im Infineon-Vorstand
für Technik und Innovation zuständig, sagte, dass man mit der
Kick-Off-Veranstaltung einen Teamspirit erzeugen und nochmals die
genauen Ziele definieren wolle.

Die EPPL-Partner kommen aus Deutschland, Frankreich, Italien, den
Niederlanden, Österreich und Portugal. Ziele des
EPPL-Forschungsprojekts sind die Weiterentwicklung der
300mm-Dünnwafer-Fertigungstechnik und Forschungs- und
Entwicklungsarbeiten an einer nächsten Generation von in dieser
Fertigungstechnologie hergestellten Leistungshalbleitern. Hier ist
Europa weltweit führend. Nirgends auf der Welt werden
Leistungselektronik-Chips auf Siliziumscheiben, so genannten Wafern,
gefertigt, deren Durchmesser 300 Millimeter beträgt und die auch noch
besonders dünn sind - nämlich kaum dicker als ein Blatt Papier.
Europa will diesen Fertigungsvorsprung mit EPPL weiter ausbauen. Die
Projektpartner decken die gesamte Wertschöpfungskette der Fertigung
von 300-Millimeter-Leistungselektronik-Produkten ab. Projektleiter
ist Johann Massoner von Infineon.

Bei der Kick-Off-Veranstaltung waren Projektpartner,
Vertreterinnen und Vertreter aus dem Förderumfeld und der Politik
anwesend, darunter Willy Van Puymbroeck, der verantwortliche
Abteilungsleiter der Generaldirektion "CONNECT" der Europäischen
Kommission, Andreas Wild, Direktor ENIAC Joint Undertaking der
Europäischen Union, Ingolf Schädler vom österreichischen
Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie, Kärntens
Wirtschaftskammerpräsident Franz Pacher, Villachs Vizebürgermeister
Günther Albel, Claudia Mischensky von der Industriellenvereinigung
und Martina Rattinger vom Verbindungsbüro des Landes Kärnten in
Brüssel.

(Infos unter www.infineon.com/austria)
(Schluss)

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