• 25.04.2013, 15:51:36
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BZÖ-Bucher: "Steuern runter - deutliche Reduktion statt kalter Progression"

Wien (OTS) - BZÖ-Chef Klubobmann Josef Bucher forderte heute im
Rahmen seiner Begründung des Dringlichen Antrags ÖVP-Finanzministerin
Fekter auf, endlich den Bürgern die 500 Millionen Euro zurückzugeben,
die sie aufgrund der kalten Progression ungerechtfertigt abkassiert.
Kalte Progression bedeutet, dass wenn jemand mehr verdient und in die
nächste Steuerklasse fällt, dadurch netto weniger herausbekommt. Dies
betreffe in erster Linie den Mittelstand und die Familien. "Das ist
die kalte Familienpolitik der ÖVP. Das BZÖ kämpft gegen dieses
unfaire Steuersystem und will den Familien helfen", betonte Bucher.

Bucher präsentierte ein Beispiel für die kalte Progression: "Ein
Pensionist, der 1050 Euro brutto erhält, zahlt keine Lohnsteuer. Wenn
er 1050,10 Euro bekommt, muss er 82,38 Euro Lohnsteuer zahlen. Und
dann hat Fekter nicht einmal den Mut zu sagen, dass dieses Steuergeld
nach Griechenland, Zypern und in die Banken fließt. Das BZÖ sagt:
Geben Sie den Österreichern ihr hart verdientes Steuergeld zurück."

Österreich sei ein Nationalpark Hohe Steuern, ein Höchststeuerland.
"Während die Besserverdienenden ungeschoren davon kommt, werden die
Klein- und Mittelverdiener massiv belastet. Wo ist hier die
Solidarität, von der die SPÖ immer redet?", so der BZÖ-Chef.

"Die rot-schwarze Bundesregierung soll diese Fehlstellung im
Steuersystem namens kalte Progression beheben und den Menschen 500
Millionen Euro zurückgeben. Nur ein faires und verlässliches
Steuermodell - wie die vom BZÖ geforderte Fair Tax - bereinigt diese
Ungerechtigkeiten. Fekter soll nicht immer nur nachdenken und
versprechen, sondern endlich handeln", betonte Bucher.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | BZC

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