• 25.04.2013, 11:31:12
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Frauenberger: 2700 Mädchen am Töchtertag

Töchtertag als internationales Vorzeigeprojekt

Utl.: Töchtertag als internationales Vorzeigeprojekt =

Wien (OTS) - Am Wiener Töchtertag schnuppern heuer 2.700 Mädchen in
163 Betrieben in technische, naturwissenschaftliche und handwerkliche
Berufe. Mädchen zwischen 11 und 16 Jahren begleiten entweder ihre
Eltern an deren Arbeitsplatz, schließen sich Freundinnen an oder
suchen sich ein Unternehmen aus, das sie interessiert. "Der Wiener
Töchtertag ist seit 12 Jahren ein fixer Bestandteil der Förderung von
Mädchen in der Stadt Wien. Mädchen von untypischen Berufen zu
begeistern, wirkt nachhaltig: Die Verdienstchancen sind nach wie vor
wesentlich besser, als in jenen Berufen, die Mädchen am häufigsten
wählen," so die Wiener Frauenstadträtin Sandra Frauenberger. Eine
Technische Chemikerin kann zum Beispiel mit 4.550 Euro brutto im Jahr
mehr rechnen, als eine Marketingassistentin. "Unsere Maßnahmen
bringen Veränderung", betont Frauenberger. Die Zahl jener Mädchen,
die die drei "frauentypischen" Lehrberufe Einzelhandelskauffrau,
Friseurin oder Bürokauffrau wählen, ist in Wien seit 2002 von knapp
58% auf rund 47% gesunken.

Frauenberger besucht Wiener Betriebe

Am 12. Wiener Töchtertag besuchte die Frauenstadträtin die "MA 33
- Wien leuchtet" und lernte dort gemeinsam mit den Teilnehmerinnen
die Wartung von Ampelschaltungen kennen. Beim Betrieb des Wiener
Hafens erhielt die Frauenstadträtin gemeinsam mit der
Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek eine Besichtigung des
Containerkrans und übte sich mit dem Containerstapler. Bei
"Mobilefilm" wurden den Teilnehmerinnen im "Village Cinema" Einblicke
in die Arbeit mit der Videokamera für die Filmproduktion gegeben und
gemeinsam mit Petra Draxl, Landesgeschäftsführerin des "AMS Wien"
besuchte sie den Fernsehsender "OKTO", wo von den Teilnehmerinnen
eine Talkshow produziert wurde.
Fotos der Betriebsbesuche stehen in Kürze unter
www.wien.gv.at/pressebilder zur freien Verfügung.

Töchtertag wird international

Im Rahmen des FemCities Netzwerkes ermöglicht die Frauenabteilung
der Stadt Wien (MA 57) anderen Städten den Töchtertag kennenzulernen,
um ihn in Folge selbst umzusetzen. 2012 war eine Delegation aus
Zagreb zu Gast, die heuer ihren ersten Girls Day veranstalten,
Belgrad nutzt heuer die Gelegenheit das erfolgreiche Modell
kennenzulernen.

Mädchen können alles!

"Es wird Zeit, dass Mädchen tatsächlich gleiche Chancen bekommen -
der Töchtertag zielt darauf ab, gegen eingefahrene
Sozialisationsmuster zu arbeiten, Selbstbestimmtheit, Selbsterhaltung
und damit Unabhängigkeit von jungen Frauen zu fördern. Denn Mädchen
können alles!", sagt Frauenberger. Mädchen können am Wiener
Töchtertag vieles ausprobieren und ihre Fähigkeiten testen. Wiener
Betriebe bieten spannende Einblicke in den Berufsalltag. Die
Bandbreite reicht dabei von Flugsimulatoren bedienen über
Lebensmittel untersuchen, von Verkehrsampeln regulieren bis zur
Druckproduktion eines eigenen Folders, vom Arbeiten als Tischlerin
bis hin zum Bau eines kleinen Windkraftwerks.

Starke PartnerInnen aus Schule und Wirtschaft

Möglich wird der von der Frauenabteilung der Stadt Wien (MA 57)
organisierte Töchtertag durch starke PartnerInnen aus Bildung und
Wirtschaft - durch den Wiener Stadtschulrat und die Wirtschaftskammer
Wien. Neben den Eltern sind vor allem die LehrerInnen unmittelbare
Ansprechpersonen, wenn es darum geht, im Alter zwischen 11 und 16
Jahren erste Weichen für die Berufszukunft zu stellen. Von 2002 bis
2013 haben über 29.000 Mädchen in über 550 verschiedenen Betrieben
teilgenommen. (Schluss) grs

Bildmaterial zu dieser Aussendung wird unter
www.wien.gv.at/pressebilder abrufbar sein.

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