- 25.04.2013, 11:20:04
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Klikovits: Reform attraktiviert Zivildienst
Einsatz nach Qualifikation und Anrechnung der Dienste für die spätere Ausbildung als wichtigste Neuerung – Freiwilliges Soziales Jahr für Frauen verbessert
Utl.: Einsatz nach Qualifikation und Anrechnung der Dienste für die
spätere Ausbildung als wichtigste Neuerung – Freiwilliges
Soziales
Jahr für Frauen verbessert =
Wien, 25. April 2013 (ÖVP-PK) "Mit der Reform des Zivildienstes
gelingt eine deutliche Attraktivierung für alle Zivildiener", sagt
ÖVP-Wehrsprecher und Landesobmann des burgenländischen Hilfswerks
Oswald Klikovits zur heute von Innenministerin Johanna Mikl-Leitner
vorgestellten Zivildienstgesetz-Novelle. Diese wurde mit dem
Innenministerium, dem Sozialministerium und dem
Verteidigungsministerium in Zusammenarbeit mit den Ländern und den
Zivildienst-Einrichtungen erarbeitet und soll mit 1. Oktober 2013
in Kraft treten. Ab Herbst profitieren die Zivildiener von den
Neuerungen, so Klikovits: "Die Zivildiener sollen entsprechend
ihrer Qualifikationen eingesetzt werden, wenn eine Berufsbefähigung
vorliegt. Ein Koch kann in diversen Einrichtungen in Küchen, etwa
bei Essen auf Rädern, seinen Zivildienst leisten. Das wird für den
Zivildiener und die Einrichtung einen deutlichen Mehrwert bringen."
Die erworbenen Fähigkeiten sollen für Zivildiener für spätere
Ausbildungen anrechenbar und damit auch verwertbar sein. "Dazu wird
ein Dienstzeugnis mit Kompetenzbilanz erarbeitet, das in allen
Zivildienst-Einrichtungen einheitlich verwendet wird. Dies besteht
aus einer Bestätigung der Absolvierung des Zivildienstes sowie
einer Bestätigung über die erworbenen Fähigkeiten, Ausbildungen und
den geleisteten Tätigkeiten", betont Klikovits, der auch die
Evaluierung der Zivildienst-Einrichtungen durch die Zivildiener
positiv hervorhebt: "Dadurch wird die Transparenz im Zivildienst
erhöht und der Wettbewerb zwischen den Einrichtungen angekurbelt."
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Auch das Freiwillige Soziale Jahr wird attraktiviert. Dazu der
Wehrsprecher: "Der Rettungsdienst wird in das Freiwillige Soziale
Jahr aufgenommen. Damit wird es für Frauen attraktiver und dem
Zivildienst gleichgestellt. Für den Rettungsdienst bedeutet dies
ein Plus an Freiwilligen." Zusätzlich wird Zivildienern die
Möglichkeit einer Studien- und Berufsberatung gegeben.
"Ausgebildete Trainer sollen die Zivildiener beraten, ähnlich, wie
es beim Bundesheer bereits der Fall ist. Das passiert in enger
Abstimmung mit den AMS-Stellen in Österreich", so Klikovits, der
abschließend klarstellt: "Mit der Reform des Zivildienstes setzen
wir den Volkswillen der Heeres-Volksabstimmung im Jänner um. Das
bringt einen attraktiveren Dienst für alle Zivildiener."
Rückfragehinweis: ÖVP Bundespartei, Abteilung Presse und Medien,
Tel.:(01) 401 26-420; Internet: http://www.oevp.at
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