• 25.04.2013, 11:19:47
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Töchtertag bei der Wien Holding

Reges Interesse der Mädchen an den Unternehmen der Wien Holding - praxisnahe Einblicke in zukunftsträchtige Berufsfelder

Utl.: Reges Interesse der Mädchen an den Unternehmen der Wien
Holding - praxisnahe Einblicke in zukunftsträchtige
Berufsfelder =

Wien (OTS) - Sieben Unternehmen der Wien Holding nehmen auch heuer
wieder am Wiener Töchtertag teil und geben interessierten Mädchen
einen spannenden und praxisnahen Einblick in die verschiedensten
Berufsfelder.

Der Bogen spannt sich dabei von Kulturunternehmungen wie dem
Mozarthaus Vienna, dem Jüdischen Museum Wien und der Wiener
Stadthalle über die ebswien Hauptkläranlage bis in den Bereich
Logistik mit der Central Danube, der DDSG Blue Danube und dem Hafen
Wien mit der WienCont, bei der auch Gabriele Heinisch-Hosek, die
Bundesministerin für Frauenangelegenheiten und öffentlichen Dienst,
sowie Frauenstadträtin Sandra Frauenberger die Mädchen und jungen
Frauen begrüßt.

Am Töchtertag wirken die Unternehmen der Wien Holding ganz bewusst
mit: "Für uns als Wien Holding ist es selbstverständlich, dass wir
auch heuer wieder mit mehreren unserer Unternehmen am Töchtertag
teilnehmen. Chancengleichheit und Antidiskriminierung sind in einem
zukunftsorientierten Unternehmen wie der Wien Holding eine klare
Richtlinie und ein fixer Bestandteil der Unternehmenspolitik. Unsere
rund 75 Unternehmen bieten eine Vielzahl an Berufen und wir wünschen
uns, dass sich Frauen und Mädchen noch stärker auch für jene
Berufsfelder interessieren, die nicht den typischen Rollenklischees
entsprechen", sagt Wien Holding Geschäftsführerin Sigrid Oblak.

Die Logistikwelt bei der WienCont und im Hafen Wien

"Warnwesten an" heißt es um 9 Uhr für die 15 Mädchen bei der WienCont
am Standort Hafen Wien. Eine packende Busrundfahrt durch Terminal 1
und 2 steht auf dem Programm. Wer von den jungen Damen noch nie mit
einem Containerkran oder Containerstapler mitgefahren ist, hat heute
die einmalige Gelegenheit dazu. Auch die Besichtigung eines
Containers von innen sowie der Containerreparaturwerkstätte wird
nicht fehlen. Anschaulich und fesselnd werden den interessierten
Mädchen dabei die dazugehörigen Berufsfelder vorgestellt und die
Möglichkeit geboten, alle technischen Berufe, die es hier gibt,
praxisnah kennenzulernen. Die abschließende Löschübung am
Hafengelände mit den Brandschutzbeauftragten des Hafen Wien und der
WienCont wird für die Mädchen bestimmt zu einem weiteren Highlight
des Tages.

Frauenstadträtin Sandra Frauenberger: Bereits über 29.000
Teilnehmerinnen

Auch Frauenstadträtin Sandra Frauenberger heißt die Mädchen und
jungen Frauen zum Töchtertag bei der WienCont und im Hafen Wien
herzlich willkommen und freut sich über den regen Zulauf, genauso wie
Karin Zipperer, WienCont Geschäftsführerin, und Monika Unterholzner,
Prokuristin Hafen Wien:

"Im Jahr 2002 haben wir den Wiener Töchtertag gestartet. Seither hat
sich der Töchtertag von einer kleinen Initiative zu einem wichtigen
Schwerpunkt zur Förderung von
Mädchen entwickelt. Über 29.000 Mädchen und rund 550 Wiener Betriebe
haben seither daran teilgenommen. Allein heuer unterstützen 163
Unternehmen die Initiative und geben den Mädchen die Möglichkeit,
untypische Lehrberufe kennenzulernen und für ein paar Stunden in den
Arbeitsalltag hinein zu schnuppern. Auch die Teilnahme der Mädchen
hier im Hafen Wien zeigt deutlich, dass der Töchtertag eine
Initiative ist, mit der wir erfolgreich das Interesse von jungen
Frauen und Mädchen wecken können, eine Karriere in heute noch
"typischen Männerberufen" zu starten", sagt Frauenstadträtin Sandra
Frauenberger.

Labortechnik und Elektroanlagentechnik in der ebswien
Hauptkläranlage

In der ebswien Hauptkläranlage wird den Mädchen erklärt, welche Jobs
dahinterstecken, damit die Donau blau bleibt. Was genau mit dem
Wasser der Badewanne passiert, nachdem der Stöpsel gezogen wird,
erfahren die Mädchen bei einer Führung durch die Hauptkläranlage. Mit
Quicktests, Mikroskop-Arbeiten, aber auch der Endmontage eines
Räumerantriebes mit Probelauf und einer Belüftungsmessung können im
anschließenden Workshop die Mädchen in den Berufsalltag der
spannenden technischen Berufsbilder - wie zum Beispiel der
Chemielabortechnikerin und Elektroanlagentechnikerin -
hineinschnuppern.

Arbeiten am Wasser

Neben der Central Danube, die den Twin City Liner betreibt,
präsentiert sich auch die DDSG Blue Danube, bei der die Ausbildung
für die Berufe am Schiff erfolgt, als begehrte Anlaufstelle für junge
Mädchen und Frauen.

Unter dem Motto "Komm aufs Schiff" erleben die Mädchen bei der
Central Danube den vielseitigen Alltag einer Binnenschifferin hautnah
mit. Bei einer spannenden Schiffsrundfahrt, vorbei an den Schleusen
in Nussdorf und der Freudenau, können die Mädchen alle technischen
Berufe, die es auf einem Schiff so gibt, praxisnah kennenlernen. Ein
Blick in den Motorenraum, den Matrosen beim Ablegen des Schiffes über
die Schulter schauen oder ein Besuch auf der Kommandobrücke machen
ihnen ganz schnell klar: Technik kann jede Menge Spaß machen.

"Einmal Kapitänin sein" heißt es für die Mädchen bei der DDSG Blue
Danube, die auch die Personenschifffahrt in Wien und der Wachau mit
sechs Schiffen betreibt und als einziges Unternehmen Österreichs noch
KapitänInnen ausbildet. Ein buntes Programm mit Schiffsführung,
Knotenbinden, einer Schiffsrundfahrt und ausführlichen Informationen
zum Lehrberuf Binnenschifferin erwartet die jungen Damen an Bord des
Flaggschiffes MS Admiral Tegetthoff.

Kultur: Blick hinter die Kulissen

Im Mozarthaus Vienna können sich die Teilnehmerinnen davon
überzeugen, dass der Berufsalltag einer Museumtechnikerin sehr
vielseitig ist. Bei einer spektakulären Feuerwehrübung mit der Wiener
Berufsfeuerwehr vor dem Museum können die Mädchen ihre Fertigkeiten
beim Feuerlöschen unter Beweis stellen. Die anschließende
Museumsführung durch das gesamte Haus erlaubt den Mädchen einen Blick
hinter die Museumskulissen. In einem abschließenden Workshop
gemeinsam mit den Technikern dürfen die Mädchen beim Bau einer
Kugelbahn auch ihr technisches und handwerkliches Geschick unter
Beweis stellen.

Ein ungewöhnlicher Museumsbesuch steht auch im Jüdischen Museum Wien
auf dem Programm der Mädchen: geöffnete Vitrinen, das
Schachtel-Universum der Archivarin und die Werkzeuge der
Restauratorin. Beim Rundgang hinter den Kulissen sind Haustechnik,
Videoüberwachung und Klimaanlage ebenso Themen wie das Gemälde-Depot
und der Tresor. Beim anschließenden gemeinsamen Anfertigen von
Passepartouts für die Vorbereitung eines Museumsobjektes kann jedes
Mädchen einen Eindruck von der praktischen Arbeit hinter den Kulissen
gewinnen.

Ein lebhafter Einblick in die Showbranche wird den Mädchen und jungen
Frauen auch in Österreichs größter Showarena, der Wiener Stadthalle,
gewährt. Mit 350 Veranstaltungen im Jahr ist sie eine beliebte Bühne
für Stars und Größen der internationalen Sport-, Kultur- und
Veranstaltungsszene und somit ein besonderer Magnet am Wiener
Töchtertag.

Bei einer exklusiven Backstage-Führung durch den Hallenkomplex können
die interessierten Teilnehmerinnen den Geruch von internationalem
Showbiz schnuppern und die Faszination und Vielfalt von Ton-, Licht-
und Veranstaltungstechnik live erleben. Ein praxisnaher Streifzug
durch die ungeschminkten Herausforderungen der Showbranche rundet den
Spannungsbogen in der Wiener Stadthalle unterhaltsam ab.

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