- 24.04.2013, 16:09:00
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Automobilimporteure: Generelles Tempo 30 lässt Verkehr und Wirtschaft stocken
Wien (OTS) - Wenn es nach dem VCÖ geht, dürfen Autofahrer bald nur
mehr im Schneckentempo durch die Städte rollen. "Tempo 30 als Regel
einzuführen, während Tempo 50 die Ausnahme ist, wäre eine einseitige
Bevormundung und keine sachgerechte Entscheidung jeweils vor Ort", so
Dr. Felix Clary, Sprecher der österreichischen Automobilimporteure.
In den Städten muss es bei Tempo 50 als Regelgeschwindigkeit bleiben.
Nur sie sorgt für einen zügigen Verkehrsfluss. "Um die
Wirtschaftsleistung weiter voran zu treiben, muss Mobilität
ermöglicht und nicht verhindert werden", so der Sprecher der
Automobilimporteure weiter, der betont, dass gerade die
Automobilindustrie in den letzten Jahrzehnten ungeheure Anstrengungen
unternommen und Millionen in Forschung und Entwicklung investiert
hat, um Fahrzeuge umweltverträglicher, sicherer und leiser zu machen.
"Heute sind sechs neue Pkw zusammen gerade einmal so laut wie ein
einziger Pkw im Jahr 1980, möglich wurde dies durch optimiertes
Motorenmanagement, eine weitgehende Kapselung der Motoren, leise
Reifen und leistungsfähigere Schalldämpfer. Deshalb stattet
beispielsweise die deutsche Automobilindustrie ihre Neufahrzeuge mit
sehr leisen Reifen aus, die sich beim Abrollgeräusch an den
Empfehlungen des deutschen Umweltbundesamtes orientieren", so Clary.
Entscheidend für eine weitere Senkung des Straßenlärms sei vor
allem die Qualität der Fahrbahnoberfläche. "Bei einem schlechten
Fahrbahnbelag nützt auch der leiseste Reifen wenig. Neue
Fahrbahnbeläge können die Lärmbelastung um bis zu 9 Dezibel senken.
Das empfindet der Mensch nahezu als Halbierung des Schalls. Neben den
Lärmbelastungen würden schlechte Straßen außerdem einen höheren
Kraftstoffverbrauch und mehr Feinstaub verursachen. Zudem könnten
intelligente Verkehrsführung und optimierte Ampelschaltungen, die die
Zahl von Abbrems- und Anfahrvorgängen verringern, schnell zu hörbaren
Entlastungen führen", so Clary abschließend.
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