- 24.04.2013, 11:30:01
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Lopatka: "Österreichisches Know-how ist bei Twinning Partnern gefragt"
Staatssekretär Lopatka eröffnet europäisches Twinning-Koordinatorentreffen
Utl.: Staatssekretär Lopatka eröffnet europäisches
Twinning-Koordinatorentreffen =
Wien (OTS) - "Österreich hat sich seit Beginn des
EU-Twinning-Programms erfolgreich an 332 Twinning-Projekten in den
Sektoren Umwelt, Finanzen und Landwirtschaft sowie Justiz und Inneres
beteiligt. Österreichische Expertise und Know-how sind bei unseren
Partner gefragt und werden sehr geschätzt", so Staatssekretär Lopatka
anlässlich des Twinning-Koordinatorentreffens in Wien. "Fokusländer
des österreichischen Twinning-Engagements sind Kroatien, Montenegro
und Serbien sowie die Türkei. Die partnerschaftlich ausgerichteten
Twinning-Projekte helfen Kandidaten- und anderen Partnerländern der
EU sich den EU Strukturen, Standards und Anforderungen anzupassen",
hielt der Staatssekretär fest.
Seit 1998 fördert die Europäische Union Twinning-Initiativen
zwischen EU-Mitgliedstaaten, Kandidaten- und potentiellen
Beitrittskandidatenländern. Inzwischen wurde der Tätigkeitsbereich
auf die Staaten der Östlichen und Südlichen Nachbarschaft
ausgeweitet. Experten aus EU Mitgliedstaaten assistieren dabei mit
konkreten Projekten vor Ort. In den Ländern des Westbalkans geht es
dabei vor allem um "Vorbeitrittshilfe" bei der Übernahme von EU Recht
und effizienten Verwaltungsstrukturen.
Zu den erfolgreichsten österreichischen Institutionen gehört mit
fast 100 Projektbeteiligungen das Umweltbundesamt. "So konnte in
Serbien im Juni 2012 ein Projekt zur Harmonisierung der serbischen
Rechtsvorschriften mit den EU-Naturschutz-Richtlinien nach
zweijähriger Beratungstätigkeit erfolgreich abgeschlossen werden.
Drei weitere Projekte zu den Themen Umweltinspektionen, gefährliche
Abfälle und Chemikalien sind noch in der Umsetzungsphase", so
Lopatka. "Letzte Woche wurde das 100. Twinning Projekt von Österreich
mit Serbien genehmigt." Die Projekte dienen der Überwachung
emissionsrelevanter Auswirkungen von Anlagen und Betrieben auf die
Umwelt, sowie der Anpassung serbischer Rechtsvorschriften an die
EU-Umweltgesetzgebung. ExpertInnen aus dem Umweltbundesamt
unterstützten auch die kosovarischen Behörden beim Management und der
Kontrolle der Wasserressourcen, Luftgüte-Monitoring und nachhaltiger
Waldnutzung.
"Ziel der Twinning Initiativen ist es nicht nur zukünftige
Beitrittsprozesse und die bilaterale Kooperation von Institutionen zu
erleichtern, auch die österreichische Wirtschaft profitiert von
Twinning-Projekten. So können Unternehmen auf bestehende
Kooperationen zurückgreifen und sich auf moderne
Verwaltungsstrukturen verlassen", so Staatssekretär Lopatka
abschließend.
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