• 23.04.2013, 13:29:13
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Zukunftsvorsorge - Gesetzesentwurf in Begutachtung, Fekter: "Vorgeschlagene Reform schafft Sicherheit"

Ziel: Steigerung der Attraktivität der prämienbegünstigten Zukunftsvorsorge und Verbesserung der Transparenz für den Kunden beim Vertragsabschluss

Utl.: Ziel: Steigerung der Attraktivität der prämienbegünstigten
Zukunftsvorsorge und Verbesserung der Transparenz für den
Kunden beim Vertragsabschluss =

Wien (OTS) - Die Novellierung der Zukunftsvorsorge stand in den
vergangenen Wochen und Monaten im Fokus der Arbeit des
Finanzministeriums, da sie für 1,6 Millionen Bürgerinnen und Bürger
von enormer Wichtigkeit ist. "Ziel der Neuerungen ist vor allem die
Steigerung der Attraktivität des Zukunftsvorsorgeprodukts für den
Kunden", unterstrich Finanzministerin Dr. Maria Fekter die
Notwendigkeit der Neuerungen.

Eckpunkte der Reform sind zum einen die Beibehaltung der
Kapitalgarantie, höhere Transparenz für die Kunden hinsichtlich der
Kosten, der Veranlagungsstrategie und der Berechnungsgrundlagen sowie
die Flexibilisierung der Veranlagungsbestimmungen.

Die gesetzlichen Vorgaben für die Veranlagung der Produkte der
prämienbegünstigten Zukunftsvorsorge sollen an die volatiler
gewordene Kapitalmarktsituation angepasst werden. Durch die
Einführung von Bandbreiten für die Mindestaktienquote kann auch die
bisherige Dreiteilung des Lebenszyklusmodells durch ein zweistufiges
Modell ersetzt werden. Für unter Fünfzigjährige soll eine
Mindestaktienquote zwischen 15 % und 60 % festgelegt werden; für über
Fünfzigjährige eine Mindestaktienquote zwischen 5 % und 50 %.
Innerhalb dieser Bandbreite soll entsprechend der Marktsituation eine
flexible Anpassung möglich sein. "Durch die Einführung von
Bandbreiten und die dadurch gesteigerte Veranlagungsflexibilität wird
die Attraktivität der prämienbegünstigten Zukunftsvorsorgeprodukte in
schwierigen Kapitalmarktphasen erhöht. Das halte ich für äußerst
sinnvoll", so die Finanzministerin.

"Der Zukunftsvorsorge, die nun ihr zehnjähriges Jubiläum feiert,
kommt bei der privaten Altersvorsorge im Sinne der 3-Säulen-Strategie
eine große Bedeutung zu. Sie ist das Basisprodukt der
Österreicherinnen und Österreicher. Mir war daher ein besonderes
Anliegen, gemeinsam mit allen Beteiligten das Beste im Rahmen des
Möglichen zu erreichen und zu einem zufriedenstellenden Ergebnis zu
kommen. Die Diskussionen haben schließlich Früchte getragen und ich
freue mich, dass wir die Zukunftsvorsorgereform auf Schiene gebracht
haben. Ein besonderer Dank gilt dem Kapitalmarktbeauftragten Dr.
Wolfgang Nolz für seine umfassende Koordinierungsarbeit", schloss
Fekter.

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