- 23.04.2013, 11:56:42
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Team Stronach: Salzburgs Almen dürfen nicht wieder veröden- BILD
Team Stronach fordert 35 Millionen Überschußabgabe für Almbauern ein

Utl.: Team Stronach fordert 35 Millionen Überschußabgabe für
Almbauern ein =
Salzburg (OTS) - Der Salzburger Spitzenkandidat des Team Stronach,
Bürgermeister Hans Mayr, sagte heute anlässlich der jüngsten
Diskussion um die Almbauern: "Förderungen von den Almbauern zurück zu
verlangen, lässt die Frage stellen, wo sind Bauernkammer,
Landwirtschaftsrat und Raiffeisen? Welche Rolle spielt
Kammerpräsident Eßl dabei? Ehrlich meint er es die mit den Bauern
jedenfalls nicht!"
Die Almen haben noch in den 70er Jahren eine untergeordnete Rolle
gespielt. Mit vielen Millionen wurden dann die Almen
hinaufgewirtschaftet. Heute sind sie eine Lebensgrundlage für viele
Bauern und ein wesentlicher Faktor im Tourismus. Daher dürfen sich
keinesfalls die Bedingungen für die Almbauern verschlechtern, wenn
nicht ein Rückfall in die 70er Jahre drohen soll. Hans Mayr: "Die
Almen dürfen nicht wieder veröden."
Fischler als Almexperte ist den Brandstifter zum Löschen schicken
Der Agrarsprecher des Team Stronach für Österreich, der Rinderbauer
Leo Steinbichler, fuhr beim heutigen Pressegespräch des Team Stronach
für Salzburg schwere Geschütze auf: "Franz Fischer als Vorsitzenden
jenes Gremiums einzusetzen, das nun Lösungen für die Almbauern finden
soll, ist so, als ob man den Brandstifter zum Löschen schickt und
dazu Benzin mitgibt! Da verarschen Bauernbund, Kammer und
Landwirtschaftsminister die Bauern!
Wie sollen nun die von den Almbauern zurückverlangten Förderungen
bezahlt werden? Steinbichler nennt einen konkreten Vorschlag:
"Jährlich bezahlen die heimischen Milchbauern eine ungerechtfertigte
Überschussabgabe von 35 Millionen Euro. Und dass passiert, obwohl es
EU weit eine Unterlieferung von sechs Prozent gibt. Diese 35
Millionen liefern wir diesmal nicht nach Brüssel ab, sondern
Berlakovic soll sie solidarisch für die Almbauern verwenden."
Mayr klärt auf: Alles was der Salzburger Kammerpräsident Eßl,
Minister Berlakovits und Franz Fischer jetzt vorgeblich für die
Almbauern unternehmen, ist ein Hinüberschwindeln bis nach der Wahl!
Fortsetzung folgt zu "irreführende Fleischkennzeichnung".
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