• 23.04.2013, 10:51:19
  • /
  • OTS0104 OTW0104

ÖAMTC: Ohne Versicherung kann Krankheit im Urlaub finanziellen Ruin bedeuten

In südlichen Urlaubsländern gibt es oft nur teure Privatkliniken

Utl.: In südlichen Urlaubsländern gibt es oft nur teure
Privatkliniken =

Wien (OTS) - Kranksein auf Reisen kann ohne Versicherung sehr teuer
werden, denn die e-card ist in vielen Urlaubsregionen aufgrund teurer
Privatärzte und -kliniken oft wertlos. Diese rechnen nämlich generell
nicht mit Sozialversicherungen ab. Gerade in beliebten Urlaubsländern
wie Griechenland oder Spanien liegen öffentliche Spitäler oft weit
von den Badeorten entfernt. "Im Notfall führt der schnellste Weg in
eine der näher liegenden Privatkliniken, welche oft horrende Summen
verlangen. Alleine die Behandlung einer Brech-/Durchfallerkrankung
kann bis zu 1.500 Euro ausmachen", sagt ÖAMTC-Touristikerin Silvie
Bergant.

Richtig teuer wird's bei einer schweren Erkrankung oder einer
Operation nach einem Unfall und/oder einem Krankenrücktransport in
ein österreichisches Spital, der generell nie durch die e-card
gedeckt ist. Die Kosten hierfür belaufen sich in Europa rasch auf
mehrere zehntausend Euro, weltweit im schlimmsten Fall sogar bis zu
einigen 100.000 Euro. Wer keine Versicherung abgeschlossen hat, kann
angesichts dieser Summen rasch vor dem finanziellen Ruin stehen.
Durch einen ÖAMTC-Schutzbrief ist man auf Reisen in ganz Europa
optimal abgesichert, der ÖAMTC-Weltreisekrankenschutz ergänzt ihn
weltweit.

Krankheiten und Unfälle im Urlaub vermeiden - Tipps zu
Vorsichtsmaßnahmen

Um das Risiko für einen Krankenhausaufenthalt im Urlaub zu
verringern, rät der ÖAMTC u.a. zu folgenden Vorsichtsmaßnahmen:

* Vorsicht beim Mopedfahren: Mopeds sind in vielen Urlaubsländern
beliebte Fortbewegungsmittel, auch unter Touristen. "Die Kombination
aus ungewohnten Strecken, anderen Verkehrsregeln und einer mitunter
aggressiven Fahrweise der anderen Verkehrsteilnehmer birgt jedoch
eine große Gefahr", warnt die ÖAMTC-Reiseexpertin. Wenn man aufs
Moped steigt, sollte man deshalb unbedingt eine defensive Fahrweise
an den Tag legen.

* Keine rohen Lebensmittel: Rohe Lebensmittel sind abhängig vom
Reiseziel zu meiden - Obst und Gemüse sollte nur geschält oder
gekocht konsumiert werden. Bei Getränken gilt: Nur industriell
abgefüllte Getränke mit Originalverschluss bieten Sicherheit vor
Infektionen. Auch auf Eiswürfel sollte verzichtet werden.

* Achtung vor der Tierwelt: Vorsicht ist auch bei Straßenhunden
und Katzen geboten. "Mögen sie auch noch so süß sein, so können sie
sogar lebensgefährliche Krankheiten übertragen", verdeutlicht die
ÖAMTC-Touristikerin. Auch stechende Insekten sind
Krankheitsüberträger. Darum sollte für konsequenten Mückenschutz
gesorgt werden. Auch beim Schnorcheln und Tauchen sind
Vorsichtsmaßnahmen zum Schutz vor giftigen Meeresbewohnern zu
treffen. Für Strandspaziergänge empfehlen sich Badeschuhe: "An
verunreinigten Stränden tummeln sich häufig Würmer oder Flöhe, die
Juckreiz, Blutarmut und Bauchschmerzen auslösen können", so Bergant.

Wenn tatsächlich der Ernstfall eintritt, sollte sofort die
Versicherung kontaktiert werden. Schutzbrief-Inhaber können rund um
die Uhr bei der Schutzbrief-Nothilfe des ÖAMTC anrufen: +43 (1) 25
120 20. Je früher der Club involviert ist, umso effizienter geht die
Behandlung vor Ort vonstatten. Ein Arzt der Schutzbrief-Nothilfe
berät und stimmt alle weiteren Schritte ab. Buchungen und
Organisation von Hilfeleistungen übernimmt der ÖAMTC.

Weitere Tipps zur Prävention von Krankheit im Urlaub sowie zum
richtigen Verhalten im Notfall gibt es im ÖAMTC-Folder "Krankheit und
Unfall im Ausland - was tun?". Der Folder ist online unter
www.oeamtc.at/reiseratgeber erhältlich.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | OCP

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel