- 22.04.2013, 13:34:12
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Haimbuchner: "Studie über den Nutzen des Musiktheaters ist Voodoo-Ökonomie!"
Man kann einen Euro nur einmal ausgeben
Utl.: Man kann einen Euro nur einmal ausgeben =
Linz (OTS) - "Unseriös" ist nach Ansicht von FP-Landesparteiobmann,
LR Dr. Manfred Haimbuchner die heute präsentierte Studie über den
wirtschaftlichen Nutzen des Musiktheaters. "Es kann zum jetzigen
Zeitpunkt nicht gesagt werden, ob mit dem Betrieb des Musiktheaters
tatsächlich 33 Millionen Euro im Jahr an Wertschöpfung für die
heimische Wirtschaft entstehen. Das schlechte Gewissen des Herrn
Landeshauptmanns muss sehr groß sein, wenn er bereits 12 Tage nach
der Eröffnung mit bestellten Studien beweisen will, dass sich das
Musiktheater über die Wertschöpfung quasi von selbst finanziert. Das
ist Voodoo-Ökonomie", so Haimbuchner zum angeblichen wirtschaftlichen
Nutzen des Musiktheaters. ****
"Mit diesem Argument müsste man sämtliche staatlichen Ausgaben einem
angeblichen wirtschaftlichen Nutzen zurechnen, der wiederum über
Steuern in die Kasse des Landes zurückgespült wird. Aber warum baut
man dann nicht einfach fünf Landestheater, in jedem Viertel und in
der Landeshauptstadt je eines, saniert damit das Landesbudget und
liefert gleichzeitig der regionalen Wirtschaft einen wichtigen
Impuls. Weil es sich einfach nicht rechnet", gibt der Landeschef auf
die Frage gleich die Antwort.
"Weil in der Realität nämlich nicht die Grundsätze der
Voodoo-Ökonomie Geltung haben, sondern die Grundsätze der
Marktwirtschaft. Und dieser zufolge kann man jeden Euro nur einmal
ausgeben. Somit sind die 184 Millionen Euro für den Prunkbau mit
einer Einmalwirkung verpufft, anstatt sie beispielsweise über den
Wohnbau für Häuslbauer und Mieter aufzuwenden und so einen Beitrag
für leistbares Wohnen zu erbringen", bekräftigte Haimbuchner.
(schluss) bt
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