- 22.04.2013, 13:09:53
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Karlheinz Töchterle: Vielfältige Kooperationen zwischen Österreich und Ungarn weiter stärken
Wissenschafts- und Forschungsminister absolviert Arbeitsbesuch in Budapest - Arbeitsgespräch mit Minister Balog - Besuch der Andrassy Universität
Utl.: Wissenschafts- und Forschungsminister absolviert Arbeitsbesuch
in Budapest - Arbeitsgespräch mit Minister Balog - Besuch der
Andrassy Universität =
Wien (OTS) - "Die vielfältige Kooperationen zwischen Österreich und
Ungarn im Bereich Wissenschaft und Forschung gilt es weiter zu
stärken", betonte Wissenschafts- und Forschungsminister Dr. Karlheinz
Töchterle bei seinem Arbeitsbesuch in Ungarn, der eine Fortsetzung
der Besuche in den Nachbarländern bildet. Bisher war Töchterle in der
Schweiz, Deutschland, Tschechien, Italien, Slowenien und der Slowakei
zu Gast. In der Hauptstadt Budapest trifft Töchterle zunächst mit
seinem Amtskollegen Zoltan Balog zusammen. Am Nachmittag besucht der
Minister die deutschsprachige Andrassy Universität, wo der Minister
mit Rektor Dr. Andras Masat zusammentreffen und einen Vortrag zum
Thema "Sprachen als alte und neue Klammer in Mitteleuropa" halten
wird. Weiters wird der Minister Doktorand/innen des Doktoratskollegs
der Fakultät für Mitteleuropäische Studien besuchen, das durch
Österreich finanziert wird. Ebenso am Programm steht die Besichtigung
der Szechenyi-Nationalbibliothek.
"Wissenschaft und Forschung überwinden Grenzen - das zeigt gerade
auch die Andrassy Universität. Die Universität im Herzen
Mitteleuropas bildet die sprachliche und kulturelle Vielfalt ab und
ist ein zentrales Element der wissenschaftlichen Kooperation mehrerer
Länder, insbesondere auch zwischen Ungarn und Österreich", so
Töchterle. Die deutschsprachige Andrassy Universität wurde 2001 vor
dem Hintergrund der damals bevorstehenden EU-Erweiterung als
grenzüberschreitendes Gemeinschaftsprojekt von Deutschland, Ungarn,
Österreich, der Schweiz, dem deutschen Bundesland Baden-Württemberg
sowie vom Freistaat Bayern gegründet. Im September 2002 nahmen die
ersten Studierenden ihr Studium auf. Finanziell wird die Universität
von drei Staaten und zwei deutschen Bundesländern getragen. Jüngstes
Vorhaben ist die Einrichtung eines neuen Studiengangs zum Thema
"Kulturdiplomatie", damit erschließt die Universität ein neues Feld
mit großem Potenzial.
Aktuell studieren rund 2.300 ungarische Studierende an
österreichischen Universitäten, Fachhochschulen und
Privatuniversitäten. Im Studienjahr 2012/2013 sind insgesamt sieben
Österreich-Lektor/innen in Ungarn tätig. Derzeit kooperieren 13
österreichische Universitäten mit ungarischen Hochschulen, es gibt
dazu 27 Kooperationsabkommen. Zwischen 2006 und 2010 absolvierten 155
Wissenschaftler/innen beider Länder Forschungsaufenthalte an der
Akademie der Wissenschaften des jeweils anderen Landes. Es besteht
auch ein Abkommen über wissenschaftlich-technische Zusammenarbeit
(WTZ), im Rahmen dessen bisher rund eine Million Euro an
Mobilitätskosten übernommen wurden. Die 1990 aus der Taufe gehobene
"Aktion Österreich - Ungarn" hat seit Beginn mehr als 1.200 Projekte
finanziell unterstützt und Stipendien für rund 11.000 Studierenden
und Lehrenden finanziert. Weiters ist Ungarn Partner im
Mobilitätsprogramm CEEPUS (Central European Exchange Programme for
University Studies).
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