- 19.04.2013, 11:07:53
- /
- OTS0087 OTW0087
LTP Nußbaumer beim Palliativkongress in Gmunden
Palliativ Care wichtiger Bereich der gesundheitspolitischen Landschaft
Utl.: Palliativ Care wichtiger Bereich der gesundheitspolitischen
Landschaft =
Gmunden (OTS/VLK) - Landtagspräsidentin Gabriele Nußbaumer nimmt
heute und morgen (19. und 20. April 2013) am Palliativkongress in
Gmunden teil. Der Kongress wird sich unter anderem mit der Vernetzung
und dem Austausch zwischen verschiedenen Diensten und Berufsgruppen
im palliativen Bereich in komplexen Pflegesituationen sowie mit den
psychologischen Aspekten der palliativen Betreuung befassen.
Einer der Themenschwerpunkte der Tagung ist Krankheit und Sterben
von Menschen mit Behinderung. Die Pflege und Begleitung bedarf hier
der besonderen Kommunikation, insbesondere wenn Patienten selbst
verbal nicht in der Lage sind, ihre Schmerzen auszudrücken. In diesem
Zusammenhang ist es besonders wichtig, dass sich die verschiedenen
Berufsgruppen wie Sozialarbeit, Physiotherapie, Pflegefachkräfte,
Palliativ Care und Ärzteschaft, aber auch Ehrenamtliche entsprechend
austauschen, um zum Wohle der Patienten agieren zu können. Der
Kongress in Gmunden spricht deshalb ganz gezielt die verschiedenen
Dienste und Berufsgruppen an. Damit soll der Erfahrungsaustausch
untereinander und bessere Erkennen der jeweiligen Problematik
gefördert werden.
Landtagspräsidentin Nußbaumer wird in Gmunden aus eigener
Betroffenheit heraus die Situation von Menschen mit Behinderung im
Sterben und von deren Angehörigen beleuchten und versuchen, die
Besonderheit darzustellen und für mehr Verständnis und
Einfühlungsvermögen zu sensibilisieren.
Auch in der modernen Medizin stellt sich immer mehr die Frage, was
Menschen brauchen, wenn eine ernste, unheilbare Krankheit ihr Leben
und das des engsten Umfelds massiv verändert. Hier hat Palliativ Care
in den letzten Jahren an Aufmerksamkeit in der Gesellschaft gewonnen
und einen immer deutlicheren Platz auch in der gesundheitspolitischen
Landschaft bekommen. Die Palliativmedizin stellt die Linderung von
Schmerzen sterbender Menschen in den Vordergrund. Dabei werden auch
psychische und spirituelle Bedürfnisse berücksichtigt. Sterben
bedeutet leben bis zuletzt.
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NVL






