- 17.04.2013, 13:06:36
- /
- OTS0175 OTW0175
Grünewald: HPV-Impfung in den Kinderimpfplan
Ministerium und Kassen sollten ihre Position überdenken
Utl.: Ministerium und Kassen sollten ihre Position überdenken =
Wien (OTS) - "Österreich ist ein Nachzügler bei der Durchimpfung
gegen die krebsverursachenden humanen Papillomaviren und muss hier
aufholen", fordert Kurt Grünewald, Gesundheitssprecher der Grünen.
Jährlich erkranken 400 Frauen an Gebärmutterhalskrebs. Neunzig
Prozent davon werden von so genannten humanen Papillomaviren (HPV)
verursacht. Der derzeitige Impfstoff wirkt gegen 70 Prozent dieser
Fälle, eine Neuentwicklung kann gegen bis zu 90 Prozent wirken. Der
Krankheitserreger ist auch für weitere Tumore und Genitalwarzen
verantwortlich.
Grünewald betont die Vorteile der Impfung, die zahlreiche
chirurgische Eingriffe am Gebärmutterhals, so genannte Konisationen,
verhindern können. "Die anfängliche Angst vor Nebenwirkungen der
Impfung konnte bei genauerer Betrachtung nicht bestätigt werden. Über
Preise lässt sich verhandeln aber nicht über die Sinnhaftigkeit der
Impfung. Ich ersuche Gesundheitsminister Stöger dringlich seine
Position zu überdenken und den Empfehlungen des Obersten
Sanitätsarates und zahlreicher ausgewiesener und unabhängiger
ExpertInnen zu folgen", fordert Grünewald.
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | FMB






