• 17.04.2013, 11:22:00
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MKÖ-Vorsitzender Mernyi fordert Konsequenzen: FPÖ versinkt im braunen Sumpf

"Was tut Strache gegen die dauernden Nazi-Skandale in seiner Partei?"

Utl.: "Was tut Strache gegen die dauernden Nazi-Skandale in seiner
Partei?" =

Wien (OTS) - "Allein während der letzten paar Monate hat es eine
ganze Reihe von Nazi-Skandalen in der FPÖ gegeben", sagt Willi
Mernyi, Vorsitzender des Mauthausen Komitees Österreich (MKÖ). "In
Oberösterreich sind im Jänner und Februar fünf blaue Funktionäre mit
rechtsextremen Aktivitäten aufgefallen - drei wurden zum
Parteiaustritt bewegt, zwei durften bleiben. Kürzlich musste der
Pressesprecher der Wiener FPÖ wegen SS-Postings zurücktreten. Der
Salzburger Landesobmann Karl Schnell hat den NS-Begriff 'Umvolkung'
verwendet. Und gestern wurde bekannt, dass der Linzer
FPÖ-Fraktionsobmann Sebastian Ortner einer Neonazi-Wehrsportgruppe
angehörte."

Der MKÖ-Vorsitzende weist darauf hin, dass der Fall Ortner in
einem größeren Zusammenhang beurteilt werden muss: "Wenn ein
18-Jähriger zu politischen Zwecken Mordtechniken übt, ist das mehr
als ein Jugendstreich. Hochbrisant wird das Ganze aber dadurch, dass
Ortners Behauptung falsch ist, er habe die braune Szene kurz danach
verlassen. In Wahrheit war er noch jahrelang dort aktiv und ist heute
nicht zufällig Funktionär einer fremdenfeindlichen
Rechtsaußen-Partei."

Mernyi zitiert aus einem 'Standard'-Interview vom 6. November
2012, in dem Ortner gefragt wurde, ob ihm seine Neonazi-Vergangenheit
leid tue. Ortner antwortete: "Leidtun ist ein relativer Begriff." Man
wisse ja, "dass das Gehirn erst nach 30 Jahren vollständig
ausgebildet ist."

"Die FPÖ versinkt im braunen Sumpf, versucht aber, durch Attacken
auf andere Parteien und Medien davon abzulenken", stellt Mernyi fest.
"Es ist höchste Zeit für Konsequenzen! Was tut Bundesobmann Strache
gegen die dauernden Nazi-Skandale? Nachdem zu erwarten ist, dass er
weiterhin nichts tun wird, müssen sich alle demokratischen Parteien
unmissverständlich von der FPÖ abgrenzen. Und die Sicherheitsbehörden
müssen ihre bisherige Beißhemmung gegenüber der FPÖ ablegen und
endlich deren enge Verflechtung mit der Neonazi-Szene untersuchen!"

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