• 17.04.2013, 09:26:10
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BZÖ-Stadler: "EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei sind gefährlicher Unsinn"

Brüssel (OTS) - Das EU-Parlament befasst sich in der aktuellen
Plenarsitzung unter anderem mit dem Fortschrittsbericht der
Beitrittsverhandlungen mit der Türkei. Der Europa-Abgeordnete Mag.
Ewald Stadler äußerte sich besonders kritisch: "Die
EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei sind gefährlicher Unsinn.
Der Fortschrittsbericht berichtet nicht von Fortschritten, sondern
bezeichnenderweise ausschließlich von Missständen in der Türkei",
meinte der BZÖ-Mandatar.

Entsetzt zeigte sich Stadler auch darüber, dass der Völkermord an den
Armeniern im vorliegenden Entschließungsantrag des Parlaments keine
Erwähnung findet. Ohne vollständige Aufarbeitung der türkischen
Verbrechen an den Armeniern sei jeder Form der Kooperation, nicht nur
den Beitrittsverhandlungen, die Grundlage entzogen. "Die europäischen
Institutionen müssen zur Kenntnis nehmen, dass ein Kuschelkurs keine
Fortschritte bringt. Das Prinzip Mehr für Mehr muss auch gegenüber
der Türkei gelten", erklärte Stadler.

Stadler erinnerte auch daran, dass die islamistische Erdogan-Türkei
durch ihr eigenes Religionsministerium eine Vielzahl an muslimischen
Vereinen in Europa finanziere und kontrolliere und nicht zuletzt auch
durch die Förderung von Moschee-Bauten die Islamisierung Europas
vorantreibe. "Die EU macht die Erdogan-Türkei nicht zu Europa, die
Erdogan-Türkei will Europa zu einer türkischen Kolonie machen. Die
Beitrittsverhandlungen sind gescheitert und müssen umgehend
abgebrochen werden", konstatierte Stadler.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | BZC

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