- 16.04.2013, 17:41:34
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LICHT FÜR DIE WELT erschüttert über neuerliche Kürzungen bei Entwicklungshilfe
Der heute vorgelegte Bundesfinanzrahmen sieht 15 Millionen Euro weniger für direkte Entwicklungshilfe vor.
Utl.: Der heute vorgelegte Bundesfinanzrahmen sieht 15 Millionen
Euro weniger für direkte Entwicklungshilfe vor. =
Wien (OTS) - "Wir sind fassungslos, dass die Entwicklungshilfe weiter
gekürzt wird ", so Rupert Roniger, Geschäftsführer von LICHT FÜR DIE
WELT. "Wir geben aber die Hoffnung noch nicht auf und appellieren nun
an die Nationalratsabgeordneten, Wort zu halten und die vom
Ministerrat vorgeschlagene Fassung des Bundesfinanzrahmens nicht zu
verabschieden."
Sollte das Parlament diese Vorlage doch beschließen, wird die
bilaterale Entwicklungszusammenarbeit im Jahr 2014 um weitere 15
Millionen Euro gekürzt. Umgerechnet könnten mit dieser Summe zum
Beispiel eine halbe Million Menschen am Grauen Star operiert werden
und somit ihr Augenlicht wieder erlangen.
Im Rahmen der "mir wurscht"-Kampagne gab es in den vergangenen
Monaten Gespräche mit fast allen Parlamentarierinnen und
Parlamentariern. Der Großteil, 104 von ihnen, haben sich für eine
Rücknahme der Kürzungen bei Entwicklungszusammenarbeit ausgesprochen.
Daher die Aufforderung an Sonja Ablinger, Josef Auer, Petra Bayr,
Ruth Becher, Gabriele Binder-Maier, Harry Rudolf Buchmayr, Josef Cap,
Renate Csörgits, Hannes Fazekas, Kurt Gartlehner, Andrea
Gessl-Ranftl, Wilhelm Haberzettl, Elisabeth Hakel, Anton Heinzl,
Johann Hell, Johannes Jarolim, Erwin Kaipel, Wolfgang Katzian,
Dietmar Keck, Franz Kirchgatterer, Ulrike Königsberger-Ludwig,
Guenther Kraeuter, Kai Jan Krainer, Hermann Krist, Hubert Kuzdas,
Christine Lapp, Hermann Lipitsch, Rosa Lohfeyer, Angela Lueger,
Christoph Matznetter, Elmar Mayer, Josef Muchitsch, Christine
Muttonen, Rudolf Plessl, Stefan Praehauser, Barbara Prammer, Franz
Riepl, Laura Rudas, Ewald Sacher, Michael Schickhofer, Rosemarie
Schoenpass, Walter Schopf, Heidrun Silhavy, Erwin Spindelberger,
Peter Stauber, Hannes Weninger, Gisela Wurm, Jakob Auer, Claudia
Durchschlag, Silvia Fuhrmann, Adelheid Irina Fürntrath-Moretti,
Hermann Gahr, Wolfgang Gerstl, Franz Glaser, Wolfgang Großruck, Karin
Hakl, Michael Hammer, Johann Hoefinger, Franz-Joseph Huainigg, Peter
Michael Ikrath, Oswald Klikovits, Karlheinz Kopf, Josef
Lettenbichler, Peter Mayer, Jochen Pack, Nikolaus Prinz, Johann
Rädler, Erwin Rasinger, Dorothea Schittenhelm, Johann Singer, Ridi
Maria Steibl, Günter Stummvoll, Gabriele Tamandl, Franz Windisch,
August Wöginger, Dieter Brosz, Christiane Brunner, Eva
Glawischnig-Piesczek, Kurt Grünewald, Helene Jarmer, Werner Kogler,
Alev Korun, Ruperta Lichtenecker, Gabriela Moser, Daniela Musiol,
Karl Öllinger, Wolfgang Pirklhuber, Bruno Rossmann, Birgit Schatz,
Judith Schwentner, Albert Steinhauser, Harald Walser, Tanja
Windbüchler-Souschill, Wolfgang Zinggl, Carmen Gartelgruber, Harald
Jannach, Bernhard Themessl, Gerald Grosz, Ursula Haubner, Wolfgang
Spadiut, Ernest Windholz, Christoph Hagen, Elisabeth
Kaufmann-Bruckberger, Stefan Markowitz:
"Steht zu eurem Wort und stimmt nur einer Abänderung des
Bundesfinanzrahmens zu!"
Bereits im November 2012 haben fünf von sechs Parteien in einem
Entschließungsantrag die Regierung zur Erhöhung der Mittel für
Entwicklungshilfe aufgefordert. Der Hintergrund: Der Bundeszuschuss
für konkrete Hilfsprojekte wird immer weiter reduziert. Von
ursprünglich 100 Millionen Euro 2010 sind 2014 nur noch 68 Millionen
Euro budgetiert - das ist eine Kürzung um rund ein Drittel.
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