• 16.04.2013, 13:02:25
  • /
  • OTS0163 OTW0163

Pirklhuber zu EU-Saatgutverordnung: Landwirtschaft braucht Vielfalt und keine Uniformität

Grüne starten Initiative für gemeinsame österreichische Position im Nationalrat

Utl.: Grüne starten Initiative für gemeinsame österreichische
Position im Nationalrat =

Wien (OTS) - Heuer soll eine EU-Saatgutverordnung auf den Weg
gebracht werden. Obwohl noch kein offizieller Entwurf vorliegt,
zirkulieren Diskussionspapiere der Kommission. Demnach könnten die
neuen Regelungen seltene und alte Sorten bedrohen. Alte Sorten und
seltene Sorten wären besonders gefährdet, wenn der freie Tausch von
Saatgut durch die neue Gesetzeslage verboten würde und alle Sorten
einer kostenpflichtigen Zulassung unterworfen wären. Sollte für die
Zulassung noch das Prinzip der Uniformität, also Gleichheit der
Produkte, vorgeschrieben sein, so würde das das Ende für den
überwiegenden Teil dieser Pflanzen bedeuten. Der Entwurf der neuen
Saatgutverordnung liegt jedoch noch nicht offiziell vor.

"Wir Grünen arbeiten an einer gemeinsamen österreichischen Position,
die eindeutig klar macht, dass die neue Saatgutverordnung nicht die
Vielfalt der Pflanzen gefährden darf. Einen diesbezüglichen Antrag
werden wir im kommenden Nationalrat einbringen. Es wäre absurd, wenn
wir einerseits Biodiversitätsziele formulieren und dann, auf der
anderen Seite, Pflanzenvielfalt torpedieren. Die Landwirtschaft
braucht keine Einheits-Pflanzen, sondern Vielfalt. Ich gehe davon
aus, dass uns hierbei auch die anderen Parteien unterstützen werden",
erklärt Wolfgang Pirklhuber, Landwirtschaftssprecher der Grünen.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | FMB

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel