• 16.04.2013, 10:11:05
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Haimbuchner: "Status des außerordentlichen Schülers abschaffen!"

OGM-Umfrage bestätigt FPÖ-Forderung - Eigene Förderklassen vor Regelunterricht dienen der besseren Integration

Utl.: OGM-Umfrage bestätigt FPÖ-Forderung - Eigene Förderklassen vor
Regelunterricht dienen der besseren Integration =

Linz (OTS) - "Die FPÖ spricht sich für die Abschaffung des Status des
außerordentlichen Schülers aus. Derzeit nehmen weit über 5.000
Schüler nichtdeutscher Muttersprache in Oberösterreichs
Pflichtschulen am Regelunterricht teil ohne dem Unterricht wirklich
folgen zu können. Sie werden als außerordentliche Schüler geführt und
werden nicht oder nur teilweise benotet. Die FPÖ fordert eine
besondere Förderung dieser Schüler in eigenen Förderklassen, anstatt
die Kinder ihre Zeit in den Regelklassen einfach absitzen zu lassen.
Sobald die Schüler über ausreichende Deutschkenntnisse verfügen,
sollen sie wieder am Regelunterricht teilnehmen", fordert der
oberösterreichische FPÖ-Landesparteiobmann Dr. Manfred Haimbuchner
angesichts der jüngsten Debatte zwischen
ÖVP-Integrationsstaatssekretär Kurz und SPÖ-Bildungsministerin
Schmied. *****

Staatssekretär Kurz hatte die freiheitliche Forderung nach eigenen
Förderklassen übernommen, während SPÖ-Bildungsministerin Schmied
diese Maßnahme ablehnt. Mitte März hätte ein neues Modell vorliegen
sollen. Der Streit zwischen den beiden geht jedoch weiter. "Offenbar
können und wollen sich Kurz und Schmied in einem Nationalratswahljahr
nicht einigen. ÖVP und SPÖ wollen im Wahljahr bei den jeweiligen
Kernschichten punkten, anstatt für die Gesamtheit eine
zufriedenstellende Lösung zu finden. Auf dem Altar der gegenseitigen
großkoalitionären Blockade bleiben die Kinder, die mehr Bildung
benötigen, auf der Strecke", ärgert sich der FPÖ-Landeschef über die
schwarz-rote Uneinigkeit.

Eine OGM-Umfrage mit einem Sample von 685 Befragten bestätigt die
Forderung der FPÖ. Auf die Frage, ob Kinder nichtdeutscher
Muttersprache in Förderklassen unterrichtet werden sollen,
antworteten 57 Prozent mit Ja. Eltern bejahten diese Forderung mit 61
Prozent und in Linz und in Wels fällt der Zuspruch mit 75 Prozent
besonders hoch aus. "Wir fühlen uns in unserer Forderung voll
bestätigt. SPÖ-Bildungsministerin Schmied soll endlich ihre
Blockadehaltung aufgeben und den Weg frei machen für eine vernünftige
Integrationspolitik. Ihre linke Kuschelpädagogik geht an der Mehrheit
der Bevölkerung und damit an der Realität vorbei", kritisiert
Haimbuchner die rote Bildungsministerin. (schluss) bt

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