- 14.04.2013, 08:26:03
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Lopatka: Sprung zurück zum Schilling wäre ein Sprung ins Verderben
Wien, 13. April 2013 (ÖVP-PD) "Ich bin erstaunt über die
Ahnungslosigkeit von FPÖ-Chef Strache. Die Sicherung des
Bankgeheimnisses für die Österreicherinnen und Österreicher steht
für die Bundesregierung außer Zweifel und zweitens wäre ein Sprung
vom Euro zum Schilling ein Sprung ins Verderben", so Staatssekretär
Reinhold Lopatka in Reaktion auf ein Interview mit FPÖ-Chef Strache
in der Sonntagsausgabe von "Österreich". "Straches Aussagen zeugen
von einer erschreckenden Unkenntnis der Sachlage und der
österreichischen Wirtschaft und sind daher verantwortungslos", so
der Staatssekretär. "6 von 10 Euro verdient Österreich im Export.
70 Prozent unseres Exports gehen in die EU. Der Euro ermöglicht uns
uneingeschränkt einen großen Markt zu nutzen. Österreichs
Arbeitsplätze sind von dieser Exportwirtschaft abhängig. Würden wir
zurück zum Schilling gehen, würde unsere Exportwirtschaft massive
Verluste einfahren, Unternehmen würden Einbrüche erleben und
tausende Arbeitsplätze würden verloren gehen", betont Lopatka und
weiter: "Darüber hinaus wäre der Schilling, als Währung eines
verhältnismäßig kleinen Landes, massiven Spekulationsangriffen
ausgesetzt. Diese wären eine ständige Bedrohung für die
Stabilität." ****
"Österreich befindet sich im wirtschaftlichen Spitzenfeld der EU,
gerade weil wir den Euro haben und den europäischen Markt damit
optimal nützen können", so der Staatssekretär. "Der EURO ist auch
kein Teuro. Der Euro hat seit seiner Einführung durchgehend eine
geringere Inflation als der Schilling", erklärt Lopatka. Darüber
hinaus würde der Zerfall der Euro-Zone laut einer IHS-Studie allein
im ersten Jahr zu einem Verlust von 100.000 Arbeitsplätzen in
Österreich führen, in den Folgejahren zu einem Verlust von bis zu
180.000 Arbeitsplätzen. Das verschweigt FPÖ-Chef Strache",
unterstreicht Lopatka abschließend.
Rückfragehinweis: ÖVP Bundespartei, Abteilung Presse und Medien,
Tel.:(01) 401 26-420; Internet: http://www.oevp.at
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