- 12.04.2013, 17:37:20
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Korrektur zu OTS0195: FPK-gf. LPO Ragger: Zentrale Neuaufnahme von Menschen mit Beeinträchtigung ist der falsche Weg
Unnotwendige Parallelstrukturen verursachen zusätzliche Kosten
Utl.: Unnotwendige Parallelstrukturen verursachen zusätzliche Kosten =
Klagenfurt (OTS) - Im zweiten Absatz muss es richtig heissen:
Institutsleiter für inklusive Pädagogik nicht Leiter der
Pädagogischen Hochschule.
In Reaktion auf die heute von Soziallandesrätin Beate Prettner
vorgestellten Pläne, die Neuaufnahme in der Gutenbergschule in
Klagenfurt und die damit schrittweise zentrale Inklusion
beeinträchtigter Menschen wieder möglich zu machen, übt der
geschäftsführende FPK-Obmann LR Mag. Christian Ragger scharfe Kritik.
"Die Zentrale Neuaufnahme von Menschen mit Beeinträchtigung ist
der falsche Weg. Es waren die Freiheitlichen, die in der vergangenen
Legislaturperiode für eine dezentrale Inklusion und der damit
optimalen Fürsorge verantwortlich zeichneten", lässt Ragger wissen.
Der Parteiobmann verweist in diesem Zusammenhang auch auf den
Institutsleiter für inklusive Pädagogik der oberösterreichischen
Pädagogischen Hochschule, Ewald Feyerer, welcher die
Dezentralisierung ebenfalls befürwortete.
Ragger zeige sich enttäuscht, dass dieser erfolgreiche Weg nun
offensichtlich verlassen werde. "Sollten die Parallelstrukturen
aufrechterhalten werden, würden sich die Kosten verdreifachen und
Kinder vom Mölltal bis ins Lavanttal müssen wieder um teures Geld
nach Klagenfurt gekarrt werden, damit sie dort versorgt werden", so
Ragger. Dies würde der UN-Behindertenkonvention widersprechen und
wäre ein Rückschritt in die Steinzeit der Entwicklung und Versorgung
von beeinträchtigten
Menschen.
(Schluss)
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