- 12.04.2013, 11:41:14
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Arbeitstreffen von Minister Stöger mit ECDC-Direktor Marc Sprenger
Internationale Zusammenarbeit bei der Bekämpfung von Infektionskrankheiten

Utl.: Internationale Zusammenarbeit bei der Bekämpfung von
Infektionskrankheiten =
Wien (OTS) - Gesundheitsminister Alois Stöger traf heute, Freitag,
den 12. April 2013, Marc Sprenger, den Direktor des Europäischen
Zentrums für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC)
zu einem ausführlichen Arbeitsgespräch. Beide Seiten betonten die
Wichtigkeit der internationalen Zusammenarbeit bei der Bekämpfung von
ansteckenden Krankheiten. "Viren kennen keine Staatsgrenzen und auch
die Mobilität der Menschen wird immer größer. Der internationale
Austausch sowie ein gemeinsames Vorgehen bei übertragbaren
Krankheiten sind daher sinnvoll und notwendig", so Stöger.
Österreich ist ein Land mit höchster Qualität in der
Gesundheitsversorgung. "Das gilt auch bei der Prävention und
Kontrolle von Infektionskrankheiten. Das umfassende kostenlose
Kinderimpfprogramm im Rahmen des Mutter-Kind-Passes ist eine wichtige
Vorsorgemaßnahme, die Kinder nachhaltig vor Krankheiten schützt",
erläutert der Minister. Bei Krankheiten, die (noch) nicht durch
Impfungen abgedeckt sind, seien vor allem Frühwarnsysteme und
objektive wissenschaftliche Daten von Bedeutung. "Die Zusammenarbeit
von ECDC mit den nationalen Gesundheitsbehörden zielt vor allem auf
diese Schwerpunkte ab. Dadurch ist Österreich immer auf dem
aktuellsten Wissensstand und kann rechtzeitig und gut reagieren",
bekräftigt der Gesundheitsminister.
Marc Sprenger ist von Mittwoch bis Freitag dieser Woche auf Einladung
von Gesundheitsminister Stöger in Österreich und absolviert ein
umfangreiches Programm. Gemeinsam mit der Sektionsleiterin für
Öffentliche Gesundheit im BMG, Pamela Rendi-Wagner, besuchte der
ECDC-Direktor am Donnerstag die AGES-Referenzzentrale sowie das AKH
Wien und dort im speziellen das Institut für Krankenhaushygiene sowie
das Department für Virologie von Professor Franz Xaver Heinz, welches
ebenfalls als nationales Referenzlabor für das Gesundheitsministerium
fungiert.
In weiteren Gesprächsrunden mit Experten und Expertinnen aus dem
Gesundheitsministerium informierte sich Sprenger unter anderem über
das Epidemologische Meldesystem (EMS) sowie den nationalen
Aktionsplan zur Elimination der Masern und Röteln. Der ECDC-Direktor
zeigte sich insgesamt sehr beeindruckt von der guten Arbeit des
österreichischen Gesundheitsministeriums und lobte vor allem die
österreichischen Programme zur Eindämmung von Infektionen und
Infektionskrankheiten. Im Zusammenhang mit der Bekämpfung von
Antibiotikaresistenzen hob Sprenger die Einzigartigkeit Österreichs
bei der engen Zusammenarbeit der beiden Bereiche Tiergesundheit und
öffentliches Gesundheitswesen hervor.
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