• 11.04.2013, 11:08:07
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BZÖ-Bucher für 1Euro GmbHs in Österreich

BZÖ für vereinfachte Firmengründung für Jungunternehmer

Utl.: BZÖ für vereinfachte Firmengründung für Jungunternehmer =

Wien (OTS) - In einer Pressekonferenz forderte heute
BZÖ-Bündnisobmann Abg. Josef Bucher die vereinfachte Gründung einer
Gesellschaft mit beschränkter Haftung für Personen unter 35 Jahren.
Österreich braucht die 1Euro GmbHs. "Die Zahl der Firmengründungen
geht in Österreich permanent zurück. 2012 gab es knapp 27.200 neue
Unternehmen, um 361 weniger als 2011", so Bucher.

Der "Doing Business 2013"-Bericht der Weltbank vergleicht die
Rahmenbedingungen für Unternehmer weltweit. Österreich landet in
diesem Ranking nur auf dem 29. Platz. Verglichen wurden 185 Staaten,
am besten abgeschnitten hat einmal mehr Singapur. Aber auch Schweden,
Deutschland oder Georgien liegen weit vor Österreich", erklärte
Bucher.

"In einem Punkt schneidet Österreich aber alarmierend ab - nämlich
bei der Unternehmensgründung. Laut Weltbank dauert es acht Amtswege
und 28 Werktage, um hierzulande eine Firma zu gründen. Dabei ist vor
allem der bürokratische Aufwand, den ein Jungunternehmer zu
bewältigen hat - Bank, Firmenbuch, Gewerberegister, Notar,
Beratungstermine bei Rechtsanwalt oder Wirtschaftskammer - sehr groß.
Von allen Ländern schafft es Österreich deshalb in diesem Punkt nur
auf Platz 134 (von 185). Befragt werden für die Weltbank-Studie
heimische Institutionen, Behörden, Steuerexperten und Unternehmer",
so Bucher weiter.

"Es muss eine vereinfachte Gründung einer Gesellschaft mit
beschränkter Haftung für Personen unter 35 Jahren geben. Das soll die
Unternehmensgründung für Jungunternehmer in unserem Land attraktiv
machen. Mit einem symbolischen Startkapital von 1 Euro und ohne
notarielle Kosten können Unternehmensgründer unter 35 Jahren den
Bürokratiemarathon einfach umgehen", schlug Bucher vor und weiter:
"So ist eine solche "Mini-GmbH" oder "GmbH light" in Ländern wie
Deutschland, Italien oder England längst üblich".

Als aktuelles Beispiel nannte der BZÖ-Chef Italien, wo seit heuer die
Gründung von Start-up-Gesellschaften möglich ist und seit Beginn des
Jahres schon über 3000 junge Unternehmer davon profitieren. "Die
Jugendarbeitslosigkeit in Österreich liegt derzeit bei knapp neun
Prozent. Arbeitslose sollen daher die Möglichkeit erhalten, bei einer
Geschäftsidee ein Unternehmen zu gründen, ohne sich in große Schulden
stürzen zu müssen. Österreich muss das Land der Unternehmer werden",
so Bucher.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | BZC

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