• 11.04.2013, 10:33:01
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Medienqualität im Reality Check: ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz präsentiert 5. "Public-Value-Bericht"

Wien (OTS) - "Wo bleibt der Aufstand?" lautet eine der Schlagzeilen
zum Thema "Medien und Demokratie" im neuen "Public-Value-Bericht",
den ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz am Dienstag, dem 9.
April 2013, präsentierte. Mit dem Bericht, in dem sowohl
Programmverantwortliche des ORF, als auch die nationale wie
internationale Fachwelt zu Wort kommen, dokumentiert der ORF jährlich
den Leistungsumfang und die Qualität seiner Programme und Aktivitäten
in allen Unternehmens-bereichen. ORF-Generaldirektor Alexander
Wrabetz in seinem Vorwort: "Wer Qualität behauptet, muss auch den
Beweis dafür antreten. Dafür sind authentische Einblicke in die
Programmproduktion und seriöse Information erforderlich. Eben das
soll der vorliegende Bericht bieten: Medienqualität im Reality
Check". Der Bericht ist ab sofort unter http://zukunft.ORF.at online
abrufbar und kann unter [email protected] bestellt werden solange der
Vorrat reicht.

Ein besonderer Schwerpunkt im aktuellen Bericht, der diesmal im
Format und mit dem Anspruch einer Qualitätszeitung erscheint, liegt
auf dem europäischen Horizont der öffentlich-rechtlichen Medien.
Klaus Unterberger, Leiter des ORF-Public-Value-Kompetenzzentrums, in
seinem Beitrag: "Über viele Jahre hinweg hatte der
gebührenfinanzierte Rundfunk eine dominierende Rolle in Europa. Wer
die Medienlandschaft analysiert, sieht: Die Kräfteverhältnisse haben
sich europaweit und auch in Österreich grundlegend geändert. Der ORF
konkurriert heute nicht mehr mit kleinen, unterfinanzierten
österreichischen Privatsendern, sondern mit den größten und
mächtigsten Medienkonzernen Europas". Im Bericht analysieren Univ.
Prof. Katherine Sarikakis von der Universität Wien und Esther Kamber
von der Universität Zürich die aktuellen Herausforderungen der
öffentlich-rechtlichen Medien. Hans Laroes von der European
Broadcasting Union (EBU) stellt die neue europaweit geltende Charta
"Empowering Society" vor und Roberto Suarez-Candel vom
Hans-Bredow-Institut der Universität Hamburg untersucht, was "Public
Service" mit "Public Value" und Bürgernähe zu tun hat.

Auch widmet sich der ORF-Public-Value-Bericht in diesem Jahr der
Frage, welche Bedeutung die Medien in Zeiten sozialer Krisen und
Spannungen haben. Dazu analysieren etwa Wissenschafterinnen und
Wissenschafter der Universitäten Antwerpen, Oxford, Zürich und Wien,
warum Qualitätsjournalismus bedroht ist, während gleichzeitig
Boulevardmedien boomen, oder untersucht Florian Oberhuber von SORA
die Beziehung zwischen Medienqualität und Demokratiequalität.

Weitere Beiträge dazu:

Hanno Settele (TV-Information) widmet sich der Frage, warum wir in
Zeiten des Internets noch Korrespondentinnen und Korrespondenten
brauchen.
Gerald Heidegger (orf.at) erklärt, was seriöser Online-Journalismus
damit zu tun hat.
Univ. Prof. Ulrich Brand fragt, welche Art Medien eine "nachhaltige
Öffentlichkeit" benötigt.
Claudia Dannhauser (TV-Information), kommentiert die "Republik im
Reinigungsprozess" und beschreibt, wie ORF-Journalistinnen und
Journalisten die Korruptionsskandale der vergangenen Monate
aufgearbeitet haben.
Brigitte Stackl-Fuchs (Ö1) wirft einen Blick auf das
krisengeschüttelte Europa.
Franz Manola (Plattform-Management) stellt die Frage: "Wie klug ist
SMART TV?"

Zahlreiche ORF-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter beschreiben, mit
welchem persönlichen Verständnis sie dazu beitragen, dass der ORF
seinen öffentlich-rechtlichen Auftrag erfüllt: so kommentiert
Heinrich Mis, verantwortlich für die Abteilung Fernsehfilm, den neuen
österreichischen Heimatfilm, klärt Andrea Bogad-Radatz,
Verantwortliche für Filme und Serien, was Hollywood-Blockbuster mit
dem ORF zu tun haben, oder hinterfragen Martin Blumenau von FM4,
Sharon Nuni von der TV-Kulturredaktion und Barbara Rett von ORF III
den Kulturbegriff.

Weitere Beispiele:

Tom Matzek (TV, Wissenschaft) zeichnet 25 Jahre "Universum" nach.
Meinhard Mühlmann (Ö3) blickt hinter die Kulissen der Initiative
"Team Österreich".
Marijan Velik (vodja slovenskih sporedov) o javno-pravno
mnogolikosti.
Autor und Regisseur David Schalko widmet sich "Kleingeist, Größenwahn
und der Verrohung der Sitten".
Klaus Unterberger analysiert den europäischen Medienmarkt.
Nadja Hahn (Ö1) fragt: "Was bringt uns Twitter?"

Übersichtsgraphiken zu den Informationsleistungen des ORF sowie
umfangreiche Zahlen, Daten und Fakten dokumentieren Quantität und
Qualität der ORF-Medien in TV, Radio und Online. "Unsere Aufgabe ist
es, den Gebührenzahler/innen darzulegen, welchen Wert und Nutzen die
Programme des ORF für sie erbringen", so der verantwortliche
Redakteur des Berichtes, Konrad Mitschka vom
Public-Value-Kompetenzzentrum des ORF: "Das stellt die Frage nach der
originären, gemeinwohlorientierten Medienqualität des ORF und seiner
Leistungen für Mediennutzer/innen und die Gesellschaft."

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