- 11.04.2013, 08:46:30
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Landtagspräsidentin Nußbaumer bei 100. AdR-Plenartagung
Solidarität und Armutsbekämpfung auf Agenda der EU-Länderkammer
Utl.: Solidarität und Armutsbekämpfung auf Agenda der
EU-Länderkammer =
Bregenz/Brüssel (OTS/VLK) - Landtagspräsidentin Gabriele Nußbaumer
vertritt ab Donnerstag, 11. April 2013, zwei Tage lang die Interessen
Vorarlbergs im Ausschuss der Regionen (AdR) in Brüssel. Der AdR tritt
seit seiner Gründung im Jahr 1994 zum 100. Mal zusammen und wird sich
unter anderem mit dem EU-Haushalt, der Stärkung der europäischen
Industrie und der Armutsbekämpfung befassen.
Auf der Tagesordnung finden sich verschiedene Themenbereiche, die
auch für Vorarlberg von Bedeutung sind. Unter anderem geht es um
Synergien zwischen privaten Investitionen und öffentlicher
Finanzierung auf lokaler Ebene, um einen Verordnungsvorschlag zum
Europäischen Hilfsfonds für die am stärksten von Armut betroffenen
Personen, die Stärkung der europäischen Industrie, eine stärkere
Zusammenarbeit der Länder und Regionen im Bereich Forschung und
Innovation sowie neue Denkansätze für die Bildung durch Investition
in Qualifikation.
Landtagspräsidentin Nußbaumer: "Zu einzelnen Entschließungen und
Stellungnahmen liegen etliche Abänderungsanträge vor, die in unserem
Sinne sind und deshalb von mir unterstützt werden. Hier geht es
insbesondere um die Armutsbekämpfung, berufliche
Qualifizierungsprogramme und die Nutzung öffentlich-privater
Partnerschaften zu Projektfinanzierungen." Europa hat nach wie vor
mit der anhaltenden Rezession zu kämpfen, weshalb auch die
Solidarität in und außerhalb der EU auf der Tagesordnung der
Plenarversammlung steht. "Eine entsprechende Entschließung sieht
einen globalen Gesamtrahmen vor, der sowohl die sozioökonomische
Entwicklung wie auch die Nachhaltigkeit umfasst und auf die
Beseitigung extremer Armut ausgerichtet ist. Dieser Entschließung
werden wir auch von Vorarlberger Seite zustimmen", so Nußbaumer.
Aus Anlass der 100. Tagung wird AdR-Präsident Ramón Luis Valcárcel
Siso den Präsidenten des Europäischen Parlaments, Martin Schulz, zu
einer Debatte über die derzeit dringendsten Fragen auf der EU-Agenda
begrüßen. Die Debatten werden im Internet auf www.cor.europa.eu live
übertragen.
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