- 10.04.2013, 10:47:49
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Wehsely: Mobile Dienste schaffen sozialen und wirtschaftlichen Mehrwehrt
Ein Euro investiert in mobile Pflege- und Betreuungsdienste schafft einen Gegenwert von 3,70 Euro
Utl.: Ein Euro investiert in mobile Pflege- und Betreuungsdienste
schafft einen Gegenwert von 3,70 Euro =
Wien (OTS) - Das NPO Kompetenzzentrum der Wirtschaftsuniversität Wien
untersuchte im Auftrag des Dachverbands Wiener Sozialeinrichtungen
die sozialen und wirtschaftlichen Wirkungen der mobilen Dienste in
Wien. Basis dafür war eine Social Return on Investment-Analyse. Damit
kann der gesellschaftliche Mehrwert, der durch Heimhilfe,
Hauskrankenpflege und Besuchsdienst geschaffen wird, umfassend
bewertet werden. Das Ergebnis macht deutlich, dass mobile Pflege- und
Betreuungsdienste nicht nur für die KundInnen und deren Angehörige
sondern für zahlreiche weitere Stakeholder nicht mehr wegzudenken
sind. Im Studienzeitraum 2010 wurden rund 178 Millionen Euro von der
Stadt Wien und den KundInnen für mobile Dienste ausgegeben.
Gleichzeitig konnten in der Studie wirtschaftliche Wirkungen in der
Höhe von 660 Millionen Euro nachgewiesen werden. Das bedeutet, dass
jeder in mobile Dienste investierte Euro einen Gegenwert von 3,70
Euro schafft.
Gesundheits- und Sozialstadträtin Sonja Wehsely: "Diese Studie führt
vor Augen wie nicht nur die KundInnen, sondern die Gesellschaft als
Ganzes von den Investitionen der Stadt Wien in mobile Dienste für
SeniorInnen profitieren. Gleichzeitig wird belegt, dass die mobilen
Pflege- und Betreuungsdienste höchst erfolgreich agieren und auch
wirtschaftlich nicht mehr aus dem Pflegenetzwerk Wiens wegzudenken
sind."
Studienleiter Christian Schober vom NPO-Kompetenzzentrum der
Wirtschaftsuniversität Wien: "Die Analyse zeigt sehr schön auf, wie
gewinnbringend Investitionen in den Sozialbereich sind"
Im Rahmen des Wiener Geriatriekonzepts bereitet sich die Stadt Wien
auf die demografische Veränderung vor, die mit einer steigenden Zahl
von SeniorInnen in Wien und mehr pflege- und betreuungsbedürftigen
Menschen einhergeht. Gleichzeitig reduziert sich die Betreuung durch
Angehörige schrittweise. Diese Tendenzen erfordern den Ausbau der
mobilen und stationären Pflegekapazitäten. Die Leitlinien des
Geriatriekonzepts sehen ambulante vor stationärer Betreuung,
leistbare und bedarfsgerechte Angebote an Pflege und Betreuung,
höchste Qualität der Leistungen und eine regional ausgewogene
Verteilung der Pflegeeinrichtungen vor. Die Stadt Wien investiert
über 700 Millionen Euro in ambulante und stationäre Pflege und
Betreuung im Jahr. Der Fonds Soziales Wien vermittelte 2010 die
Leistungen Heimhilfe, Hauskrankenpflege und Besuchsdienst für 20.347
SeniorInnen.
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