• 08.04.2013, 11:57:16
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Jungbauern: SPÖ provoziert mit populistischer Forderung Lebensmittelskandale

Preisdumping in der Nahrungsmittelwirtschaft gefährdet österreichische Qualität

Utl.: Preisdumping in der Nahrungsmittelwirtschaft gefährdet
österreichische Qualität =

Wien (OTS) - In der heutigen Ausgabe der "Kronen Zeitung" wurden
seitens der SPÖ und der Grünen billigere Lebensmittel für die
Bevölkerung gefordert. Stefan Kast, Bundesobmann der Österreichischen
Jungbauernschaft - Bauernbund Jugend, nimmt dazu Stellung: "Die
Unwissenheit von SPÖ-Bundesgeschäftsführer Norbert Darabos stimmt
mich bedenklich. In den letzten Wochen wurden die Schlagzeilen in den
österreichischen Medien von Skandalen im Lebensmittelbereich
bestimmt. Dabei ging ganz klar hervor, dass diese durch gnadenloses
Preisdumping des Handels hervorgerufen wurden. Mit diesem billigen
Populismus will die SPÖ lediglich politisches Kleingeld schlagen.
Dafür ist die Thematik aber viel zu ernst!"

Die Österreichische Jungbauernschaft - Bauernbund Jugend, die
bundesweit 40.000 junge Bäuerinnen und Bauern vertritt, wehrt sich
entschieden gegen diese öffentliche Forderung und eine weitere
Verschärfung der Preisspirale im Lebensmittelbereich. "Schon seit
Jahren versorgt unsere Landwirtschaft die Landsleute mit heimischen,
gesunden, qualitativ hochwertigen und naturnah produzierten
Nahrungsmitteln. Wer eine solche Qualität weiterhin konsumieren
möchte, muss auch bereit sein, einen dementsprechenden Preis zu
zahlen. Beste heimische Lebensmittel zu Schleuderpreisen gibt es nur
im Märchen", so Kast weiter.

Bedenklich stimmen ihn auch die Aussagen des
SPÖ-Bundesgeschäftsführers zum Bereich der Haushaltsbudgets. "Dass
die Menschen immer mehr für Lebensmittel ausgeben, stimmt ganz
einfach nicht, das Gegenteil ist der Fall. Die Bevölkerung gibt immer
weniger für Lebensmittel aus, der Anteil der Ausgaben für Essen und
Trinken am gesamten Einkommen sinkt von Jahr zu Jahr ständig.
Nahrungsmittel sind für die Menschen leistbarer denn je."

Die Jugendorganisation des Österreichischen Bauernbundes wird die
Konsumenten auch in den kommenden Wochen und Monaten auf die
Wertigkeit österreichischer Produkte aufmerksam machen. Dabei wird
Gesundheitsminister Stöger neuerlich aufgefordert, endlich Nägel mit
Köpfen zu machen und neue, schärfere Kennzeichnungsregeln rasch
umzusetzen. Denn eine klare Herkunftsangabe, die jegliche
Verwechslungsmöglichkeiten ausschließt, ist unabdingbar: "Wo
Österreich draufsteht, muss auch Österreich drin sein", so Kast
abschließend.
(Schluss)

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