- 08.04.2013, 09:22:10
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Jährlich 1.300 Unfälle mit dem Fahrrad auf dem Arbeitsweg
AUVA empfiehlt: Fahrrad auf Verkehrssicherheit überprüfen und vorsichtig beginnen
Utl.: AUVA empfiehlt: Fahrrad auf Verkehrssicherheit überprüfen und
vorsichtig beginnen =
Wien (OTS) - Der Schneefall ist vorbei, der Frühling hat - spät aber
doch - Einzug gehalten. Damit können die Schi im Keller verstaut und
das Fahrrad aus seinem Winterschlaf geholt werden. Aber: Radfahren
birgt auch ein dementsprechendes Unfallrisiko.
Laut der Statistik der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt ist
die Zahl der Fahrradunfälle über die letzten zehn Jahre konstant.
Etwa 1.300 Fahrradfahrer verunglücken jährlich auf dem Weg von und
zur Arbeit. Am öftesten kommt es dabei zu Verletzungen an Armen und
Händen, gefolgt von Verletzungen an den Beinen und am Kopf. Die
durchschnittlichen lebenslangen Unfallkosten eines Unfalles mit dem
Fahrrad liegen bei etwa 22.000 Euro - das beinhaltet unter anderem
Behandlungskosten in den Spitälern oder Ausfallszeiten im Betrieb.
Fahrrad nach dem Winter zum Service
Der Zustand des Fahrrades ist ein wichtiger Aspekt. Dass die
Bremsen gut greifen, alle Rückstrahler montiert sind und die
Lichtanlage funktioniert, trägt zu einer Verringerung des
Unfallrisikos bei. Das Fahrrad sollte daher vor der ersten Ausfahrt
einem Service in einer Fachwertstätte unterzogen werden.
Ein Helm kann bei einem Unfall vor schweren Kopfverletzungen
schützen. Außerdem sind die Fahrradkünste nach der Winterpause oft
eingerostet, es dauert eine Zeit, bis man sich wieder an das Zweirad
gewöhnt hat - daher sollte man es in den ersten Wochen etwas
langsamer angehen. Und natürlich darf der Radfahrer nicht vergessen,
dass er als Verkehrsteilnehmer der Straßenverkehrsordnung unterliegt.
Seit Beginn des Monats gilt außerdem ein Handyverbot für
Fahrradfahrer: Wer während der Fahrt telefonieren will, braucht eine
Freisprecheinrichtung, ansonsten kann es teuer werden. Wer sich nicht
daran hält, muss mit einer Strafe von 50 Euro rechnen.
Über die AUVA:
Bei der AUVA sind rund 4,7 Millionen Personen gesetzlich gegen
Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten versichert: 1,2 Millionen
Arbeiterinnen und Arbeiter, 1,6 Millionen Angestellte, 450.000
Selbständige sowie 1,4 Millionen SchülerInnen und Studierende. Die
AUVA finanziert ihre Aufgaben als soziale Unfallversicherung fast zur
Gänze aus Pflichtbeiträgen der Dienstgeber. Prävention ist dabei die
vorrangige Kernaufgabe der AUVA, denn die Verhütung von Unfällen und
die Vorbeugung von Berufskrankheiten senkt die Kosten für die drei
weiteren Unternehmensbereiche Heilbehandlung, Rehabilitation und
finanzielle Entschädigung von Unfallopfern am wirksamsten.
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