- 05.04.2013, 11:49:45
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FP-Schuster: Die 2. Gruft - nächste Geduldsprobe für die Wiedner Bevölkerung
Nach TaBeNo-Junkies jetzt obdachlose Ausländer
Utl.: Nach TaBeNo-Junkies jetzt obdachlose Ausländer =
Wien (OTS/fpd) - Schon das TaBeNo, ein Zentrum für Junkies, war eine
harte Geduldsprobe für die Wiedner Bevölkerung. Doch anstatt den
Leidgeplagten endlich ihre wohlverdiente Ruhe im Grätzel zu gönnen,
gibt es gleich den nächsten Unruheherd. Nicht, dass die Wiedner nicht
höchste Toleranz gegenüber Hilfsbedürftigen zeigen wollten und dies
auch tun, aber ihnen jetzt die "zweite Gruft", die obdachlose
Ausländer beherbergt, vor die Nase zu setzen, ist einfach zu viel,
kritisiert heute der Klubobmann der FPÖ-Wieden Georg Schuster.
"Es gab bereits zig Beschwerdeanrufe und Mails über die
Notschlafstelle der Caritas auf der Wiedner Hauptstraße 10. Auch die
Polizei musste schon ausrücken. Dabei gibt es die Obdachlosenherberge
erst seit wenigen Monaten. Ein besonderes Ärgernis sind die vielen
Betrunkenen, die am Gehsteig vor dem Eingang der 2. Gruft
herumlungern, ihre Zigarettenstummel achtlos wegwerfen, grölen und
Passanten anpöbeln, so dass diese sogar die Straßenseite wechseln
müssen, um ungefährdet nach Hause zu kommen", berichtet Schuster.
Fakt ist, dass es mit der Notschlafstelle "2. Gruft" genauso beginnt,
wie beim TaBeNo, das ebenso nur für "kurze Zeit" im 4. Bezirk
angesiedelt sein sollte. In diesem Zusammenhang fordert Schuster
daher als erste Sofortmaßnahme mehr Polizeikontrollen insbesondere in
den Abendstunden, um Anrainer und Passanten zu schützen. Langfristig
kann die Notschlafstelle aber keinesfalls auf der Wiedner Hauptstraße
bleiben. Schlussendlich gilt es auch zu hinterfragen, ob das
ehemalige Bürogebäude überhaupt als Schlafstätte genutzt werden darf
und die notwendigen Genehmigungen eingeholt wurden, kündigt Schuster
abschließend eine Reihe von Anfragen in der kommenden
Bezirksvertretungssitzung an. (Schluss) hn
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