• 04.04.2013, 15:32:06
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Sparer-Selbstbehalt: Verspäteter Aprilscherz der Banken

AKNÖ-Präsident Haneder: Sparbücher sind keine Vorzugsaktien

Utl.: AKNÖ-Präsident Haneder: Sparbücher sind keine Vorzugsaktien =

Wien (OTS/AKNÖ) - Der Idee eines Selbstbehalts bei der
Einlagensicherung für Sparguthaben, wie sie Oberbank-Chef Franz
Gasselsberger ins Spiel brachte, kann AKNÖ-Präsident Hermann Haneder
nichts abgewinnen: "Ein Selbstbehalt für kleine Sparerinnen und
Sparer ist aus meiner Sicht schlichtweg abzulehnen. Es kann sich hier
nur um einen verspäteten Aprilscherz eines Bankenchefs handeln. Dass
er mit seiner Idee gleich wieder zurückrudert, kann man nur
begrüßen."

Die Einlagensicherung für Sparguthaben bis zu einer Höhe von 100.000
Euro war im Jänner 2010 eingeführt werden, damit die SparerInnen ihr
Geld nicht von den Banken abziehen. Im Zuge der aktuellen
Zypern-Krise geriet die Einlagensicherung in Diskussion.
Oberbank-Chef Gasselsberger konnte sich einen Selbstbehalt bei der
Einlagensicherung vorstellen, um die SparerInnen am Risiko der Banken
zu beteiligen. "Sparer und SparerInnen wollen Sparbücher und keine
Vorzugsaktien. Die Banken sollten sich endlich auf ihr Kerngeschäft
besinnen. Wenn Banken durch schlechtes Wirtschaften und wilde
Spekulationsgeschäften in Schwierigkeiten geraten, kann man nicht
einfach die kleinen Sparer mit einem Selbstbehalt dafür bestrafen.
Diese haben mit ihren Steuern schon genug zur Rettung von Banken
beigetragen", so der AKNÖ-Präsident.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | AKN

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