• 04.04.2013, 12:25:43
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Ein Jahr Energie-Effizienz-Gesetz in Niederösterreich

"Land und Gemeinden übernehmen Vorbildfunktion und eine Reihe von Verpflichtungen"

Utl.: "Land und Gemeinden übernehmen Vorbildfunktion und eine Reihe
von Verpflichtungen" =

St. Pölten (OTS/NLK) - Im Mai 2012 ist das Energie-Effizienz-Gesetz
in Niederösterreich in Kraft getreten, in dem u. a. eine
energieeffiziente Beschaffung, das Einrichten und Führen einer
Energiebuchhaltung und die Bestellung von Energiebeauftragten als
Maßnahmen definiert sind. Bei einer Pressekonferenz in St. Pölten
präsentierten am heutigen Donnerstag, 4. April, Landesrat Dr. Stephan
Pernkopf, Mag. Alfred Riedl vom Gemeindevertreterverband, Mag. Petra
Schön vom Klimabündnis Niederösterreich und Dr. Herbert Greisberger
von der NÖ Energie- und Umweltagentur eine Zwischenbilanz und gaben
einen Ausblick auf künftige Vorhaben.

"Land und Gemeinden übernehmen mit dem Energie-Effizienz-Gesetz
eine Vorbildfunktion und eine Reihe von Verpflichtungen. Gute
Beispiele dafür sind der Energie-Check bei Landesgebäuden und die
Energiebuchhaltung für alle öffentlichen Gebäude", so Landesrat
Pernkopf. Niederösterreich motiviere auch mit Anreizen, in moderne
Technik zu investieren, erinnerte Pernkopf an die
LED-Straßenbeleuchtung. "Im Vorjahr wurden in unseren Gemeinden
bereits 13.000 Lichtpunkte erneuert, das spart Energie und schont das
kommunale Budget", betonte Pernkopf.

"Von den 573 Gemeinden in Niederösterreich haben bereits im ersten
Jahr 350 Gemeinden einen Energiebeauftragten ausgebildet, der
Gemeinde und Bürger in allen Energiefragen berät", führte der
Landesrat weiter aus. Auch die Stromsparförderung des Landes, die in
Zusammenarbeit mit der Energie- und Umweltagentur Niederösterreich
umgesetzt werde, zeige erste Erfolge. "Es wurden bereits 4.500
Beratungen vor Ort durchgeführt und 2.600 Förderungen für einen
Gerätetausch ausbezahlt, was eine Energieeinsparung von 20 Prozent in
den Haushalten gebracht hat", sage Pernkopf.

Alfred Riedl, Präsident des Gemeindevertreterverbandes, betonte
die positiven Auswirkungen des Gesetzes: "Durch die
Energiebuchhaltung werden zum Beispiel Einsparmöglichkeiten sichtbar,
die nicht nur das Klima, sondern auch das Gemeindebudget deutlich
entlasten. Die Gemeinden sind dabei Servicestelle, Motivator und
Initialzündung der Energiewende."

Herbert Greisberger, Geschäftsführer der NÖ Energie- und
Umweltagentur, sagte: "Wir unterstützen die Gemeinden durch eine
Betreuungsperson je Region und mit Veranstaltungen und
Informationsplattformen. Eine zentrale Aufgabe ist auch die
fachgerechte Ausbildung der Energiebeauftragten in den Gemeinden. Im
ersten Jahr haben bereits 118 Personen die Weiterbildung erfolgreich
abgeschlossen."

Für Petra Schön vom Klimabündnis Niederösterreich untermauert das
neue Gesetz die Vorreiterrolle Niederösterreichs: "Niederösterreich
hat bereits 350 Klimabündnis-Gemeinden, in ganz Europa gibt es 1.670
Klimabündnis-Gemeinden".

Nähere Informationen: Büro LR Pernkopf, Mag. Markus Habermann,
Telefon 02742/9005-15473, e-mail [email protected],
www.umweltgemeinde.at.

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