- 04.04.2013, 11:12:19
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Lerchbammer: Aktion statt Stillstand!
AG-Wahlkampfauftakt und Präsentation von Florian Lerchbammer als Spitzenkandidat
Utl.: AG-Wahlkampfauftakt und Präsentation von Florian Lerchbammer
als Spitzenkandidat =
Wien (OTS) - "Von 14. bis 16. Mai entscheiden alle Studenten darüber,
wie die nächsten zwei Jahre der Studierendenpolitik aussehen werden.
Wollen wir weiter das bestehende Chaos und die Misswirtschaft der
Bundes-ÖH oder wollen wir Licht ins Dunkel bringen? Ich mache unseren
Namen zum Programm: Dieses heißt Aktion statt Stillstand!", betont
der Spitzenkandidat der AktionsGemeinschaft für die ÖH-Wahl 2013,
Florian Lerchbammer, im Rahmen des heutigen Wahlkampfauftaktes. Der
21-jährige Bundesobmann der AktionsGemeinschaft unterstreicht die
Wichtigkeit einer serviceorientierten ÖH-Arbeit: "Wie wir am Beispiel
der WU, der Meduni Wien und der Uni Innsbruck sehen, sind wir 365
Tage im Jahr für die Studierenden im Einsatz - nicht erst kurz vor
der Wahl. In puncto Service kann uns niemand etwas vormachen. Unsere
Broschüren und Infomaterialien gehen weg wie die warmen Semmeln!", so
der ehemalige Generalsekretär der AG an der Wirtschaftsuniversität
Wien.
Ein weiteres Thema der AG im Wahlkampf werden ausfinanzierte
Studienplätze sein. Lerchbammer fordert ein verbindliches
Betreuungsverhältnis für jede Studienrichtung, den Ausbau der
Drittmittelfinanzierung und eine Einbindung der Hochschulen in das
neue Transparenzgesetz. "Wir fordern eine Offenlegung der
Professoren-Nebenbeschäftigungen und die Einhaltung der
Lehrverpflichtungen. Sozusagen einen 100% Professor für Forschung und
Lehre", so Lerchbammer. Weiters wird das Thema Prüfungsanerkennung
genauer ins Visier genommen. "Manchmal ist es einfacher, sich
Prüfungen von London nach Wien anrechnen zu lassen, als
beispielsweise eine Rechtsprüfung über den Semmering", zeigt sich
Lerchbammer verwundert. Die AG fordert eine erleichterte Anerkennung
von Prüfungen innerhalb Österreichs durch die Festlegung von
Mindeststandards. Hier sollen auch ein Ausbau der internationalen
Austauschprogramme wie Erasmus und Joint Study inklusive Stipendien
passieren.
"Es darf kein Schindluder mehr mit unseren ÖH-Beiträgen geben",
betont Lerchbammer mit Blick auf das Café-Rosa-Debakel und weiter:
"Jetzt gilt es Maßnahmen gegen diesen Missbrauch zu ergreifen! Es
muss daher festgeschrieben werden, dass sich die ÖH nur den Themen
annimmt, die Studierende mehr treffen als andere
Bevölkerungsschichten." Zur verbesserten Kontrolle fordert die AG
eine gesetzliche Klarstellung, dass sich die ÖH ausschließlich
studierendenrelevanten Themen annimmt: "Lassen wir uns nicht auf das
nächste Abenteuer ein, lasst uns etwas für die Studierenden machen.
Wir wollen Service anstatt Möchte-gern-Politik", betont Lerchbammer
abschließend.
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