• 03.04.2013, 16:00:47
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Industrie begrüßt Einigung zur PädagogInnenbildung Neu

IV-GS-Neumayer: Aufnahme- und Eignungsverfahren für alle zukünftigen Lehrerinnen und Lehrer - Qualitätsüberprüfung und Sicherung der Ausbildungsinhalte unerlässlich

Utl.: IV-GS-Neumayer: Aufnahme- und Eignungsverfahren für alle
zukünftigen Lehrerinnen und Lehrer - Qualitätsüberprüfung und
Sicherung der Ausbildungsinhalte unerlässlich =

Wien (OTS/PdI) - "Die PädagogInnenbildung Neu ist ein wichtiger
Schritt in Richtung Neugestaltung der Lehrerinnen- und
Lehrerausbildung, denn das Bildungssystem steht und fällt mit den
Pädagoginnen und Pädagogen, ihrer Kompetenz, ihrem Engagement und
ihrer Eignung", begrüßte der Generalsekretär der
Industriellenvereinigung (IV) Mag. Christoph Neumayer, die Einigung
zwischen Bildungsministerin Claudia Schmied und Wissenschaftsminister
Karlheinz Töchterle heute, Mittwoch.

Zu befürworten sei vor allem der von der Industrie immer wieder
geforderte Fokus auf Qualität und bestmögliche Ausbildung: Künftig
soll es Aufnahme- und Eignungsverfahren für alle Lehramtsstudierende
geben. "Objektivierte Auswahlverfahren für alle angehenden
Pädagoginnen und Pädagogen bedeuten einen echten Fortschritt, denn
das höchstes Ziel muss eine Anhebung der Ausbildungsqualität für alle
Lehrenden sein", betonte Neumayer. In diesem Sinne sei es erfreulich,
dass es künftig für alle Lehrerinnen und Lehrer eine Grundausbildung
im Rahmen einer Bachelorausbildung geben und jeder Lehrende der
Sekundarstufe einen universitären Masterabschluss haben werde.

"Die Reform der Lehrerinnen- und Lehrerausbildung muss nun so
rasch wie möglich umgesetzt werden. Weitere Verzögerungen im Rahmen
des Begutachtungsverfahrens wären fahrlässig", forderte der
IV-Generalsekretär. Eine Qualitätsüberprüfung und -sicherung der
Ausbildungsinhalte und Ziele durch eine unabhängige Instanz nach
internationalen Standards sei unerlässlich. Hier werde es allerdings
noch genauer zu prüfen sein, wie sich das Zusammenspiel zwischen dem
Qualitätssicherungsrat und der zuständigen AQ Austria gestalten
werde. Zu berücksichtigen sei auch, dass die Umsetzung der
PädagogInnenbildung einen entsprechend abgestimmten Prozess mit der
Einführung eines neuen Lehrerdienstrechts voraussetze. "Besonders
wichtig ist uns, dass es zu keiner Schwächung des berufsbildenden
Schulwesens kommt und der Nachwuchs an Pädagoginnen und Pädagogen mit
Berufserfahrung vor allem an den HTL und Berufsschulen sichergestellt
und keinesfalls erschwert wird. Darauf werden wir im
Begutachtungsverfahren besonderes Augenmerk legen", so Neumayer.

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