• 26.03.2013, 13:58:47
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GÖD-Justizwachegewerkschaft fordert schonungslose Aufklärung von Vorwürfen

Solidarität mit Bediensteten, die Missstände aufzeigen!

Utl.: Solidarität mit Bediensteten, die Missstände aufzeigen! =

Wien (OTS) - Der Vorsitzende der GÖD-Justizwachegewerkschaft, Albin
Simma, fordert schnelle und schonungslose Aufklärung der
bekanntgewordenen Vorwürfe rund um die Justizanstalt Wien-Josefstadt.

"Die im Raum stehenden Anschuldigungen verursachen in der
Öffentlichkeit ein skandalöses Bild und tragen zu einem enormen
Vertrauensverlust der Bevölkerung gegenüber der Justiz bei", betont
ein verärgerter Vorsitzender Albin Simma.

"Es ist mit unserem Berufsethos nicht vereinbar, dass so
schwerwiegende Vorwürfe wie sexuelle Belästigung und Mißbrauch der
Amtsgewalt im Raum stehen. Der Sachverhalt muss - unabhängig von
formalen Fristen - inhaltlich geprüft und anschließend die
Konsequenzen gezogen werden. Die Justizwache allgemein und die
Justizanstalt Wien-Josefstadt im Besonderen haben im Sinne eines
demokratischen Rechtsstaates absolut transparent und beherrschbar zu
sein. Sollte es schwarze Schafe geben, sind diese zum Schutz der
Bediensteten und der Insassen von ihren Arbeitsplätzen zu entfernen",
so Simma weiter.

Zu dem im Raum stehenden beabsichtigten Vorgehen eines Anwaltes
gegen die Justizwachebeamtin, welche im Vorjahr die Missstände in der
Justizanstalt Josefstadt aufgezeigt hat, erklärt Simma
unmissverständlich: "Ich zweifle nicht an den Wahrnehmungen der
Kollegin. Sämtlichen angegriffenen Kolleginnen, Opfern und Zeugen
gilt unsere volle Solidarität und Unterstützung. Alle, die im Sinne
einer sauberen Justiz Vorfälle aufzeigen, müssen geschützt - und
dürfen nicht verfolgt werden!"

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NOB

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