• 26.03.2013, 12:36:57
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Lichtenecker zu EU-Innovationsranking: Bundesregierung gefährdet die Arbeitsplätze von Morgen

Grüne: Schluss mit der Mittelmäßigkeit - Österreich braucht Investitionen in die Zukunft

Utl.: Grüne: Schluss mit der Mittelmäßigkeit - Österreich braucht
Investitionen in die Zukunft =

Wien (OTS) - "Die Entwicklung ist dramatisch: Österreich verliert das
dritte Jahr in Folge an Innovationskraft. Im Jahr 2009 lag Österreich
beim EU-Innovationsranking noch auf Platz 6, jetzt nur noch Platz 9.
Der Absturz Österreichs im Rahmen des EU-weiten Innovationsrankings
war vorhersehbar - Sonntagsreden, gepaart mit fehlenden Ressourcen
und Verschleppungstaktik waren der Grundstein dafür. Österreich ist
im heute veröffentlichten Innovation Union Scoreboard (IUS) 2013,
eine Reihung der Innovationskraft der EU-Mitgliedsstaaten, von Rang 8
auf Rang 9 abgerutscht", kritisiert Ruperta Lichtenecker,
Wirtschafts- und Forschungssprecherin der Grünen und Vorsitzende des
Ausschusses für Forschung, Innovation und Technologie im Parlament.
"Die Bundesregierung scheitert an der Umsetzung der eigenen Ziele,
die sie sich bei der FTI-Strategie für 2020 gesteckt hat. Die
FTI-Strategie der Bundesregierung trägt sinnigerweise den Slogan "Der
Weg zum Innovation Leader" - aber die Regierung tut alles damit
Österreich im Mittelfeld stecken bleibt und weiter zurück fällt",
betont Lichtenecker.

Im Innovation Union Scoreboard 2013 werden die Schwächen des
österreichischen Innovationssystems aufgelistet, wie etwa zu geringe
finanzielle Ressourcen und fehlende Forschungsausgaben bei den
Unternehmungen.

"Es ist längst an der Zeit die vom Rat für Forschung und Technologie
aufgezeigte Milliardenlücke zur Umsetzung der Forschungsstrategie zu
schließen und die Ressourcen für die Hochschulen und die
Grundlagenforschung zu sichern", fordert Lichtenecker und weiter:
"Finanzministerin Fekter muss endlich das
Forschungsfinanzierungsgesetz vorlegen. Nur so schafft man die
erforderliche Planbarkeit für Forschungseinrichtungen, Forscherinnen
und Forscher und für die Wirtschaft."

"Weiters muss ein umfassendes Paket geschnürt werden mit dem die KMU
in ihrer Innovationstätigkeit optimal unterstützt werden, wie z.B.
Abbau der Bürokratie, Bereitstellung von Risikokapital und die
Unterstützung beim Wissenstransfer", betont Ruperta Lichtenecker.

"Für die Attraktivierung der Rahmenbedingungen für ForscherInnen aus
dem Ausland und die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses sind
ein offenes Klima und eine Willkommenskultur notwendig. Es braucht
verbesserte Zugänge für Familienangehörige auf dem Arbeitsmarkt und
vermehrt Angebote an englischsprachigen Bildungseinrichtungen - von
Kindergärten, über Schulen bis zu den Universitäten", betont
Lichtenecker und meint: "Die Regierung muss konsequent daran
arbeiten, die Innovationskraft zu stärken, die Wettbewerbsfähigkeit
zu verbessern und damit Arbeitsplätze zu schaffen."

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