- 25.03.2013, 13:25:36
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Haimbuchner: Staat ist der größte Kostentreiber im sozialen Wohnbau
Gebühren- und Normenflut sind für steigende Kosten verantwortlich - Kurz-Forderung nach Grunderwerbssteuerbefreiung nur Einmaleffekt
Utl.: Gebühren- und Normenflut sind für steigende Kosten
verantwortlich - Kurz-Forderung nach
Grunderwerbssteuerbefreiung nur Einmaleffekt =
Linz (OTS) - Der Wohnbau wurde nun als Thema in der Innenpolitik
entdeckt. "Das ist gut, denn Probleme gibt es zu Hauf", stellt heute
FP-Wohnbaulandesrat Dr. Manfred Haimbuchner fest. Völlig klar ist, wo
sich die Kostentreiber verstecken, nennt Haimbuchner als
verantwortliche Faktoren die Flut der Gebühren und Vorschriften:
"Kanal, Wasser, (Öko-)Strom, völlig überzogene und oft sinnlose
Klimaschutzgesetze sind der Grund dafür, dass die Preise für das
Wohnen explodieren." ****
Es sei nicht die Raummiete das Problem. "Diese ist - ebenso wie die
Errichtungskosten - zumindest in Oberösterreich mit 3,65 Euro pro
Quadratmeter im Erstbezug gedeckelt. Die Höhe der Raummieten ist
sozial absolut verträglich", betont Haimbuchner.
Die Forderung von Staatssekretär Kurz nach einer Befreiung der
Grunderwerbssteuer greift aus Sicht des freiheitlichen
Wohnbaulandesrates zu kurz: "Man kann über eine Befreiung der
Grunderwerbssteuer für das erste Eigenheim schon mal nachdenken. Aber
man erreicht damit lediglich einen Einmaleffekt. Dringend notwendig
sind jedoch dauerhafte Senkungen der Gebühren. Der Staat wirkt hier
als eindeutiger Kostentreiber zu Lasten der Bürger", bekräftigt
Haimbuchner. (schluss) bt
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