• 20.03.2013, 14:00:31
  • /
  • OTS0251 OTW0251

Finanzbuddha war nie bei Finanzabteilung des Landes vorstellig

Wien (OTS) - Der Wiener Rechtsanwalt Michael Rami fordert namens der
Beratungsplattform Finanzbuddha von der SPÖ-Salzburg eine Entgegnung
ein. Auf der Homepage der SPÖ-Salzburg hatte Landtagsklubobmann
Roland Meisl die Behauptung aufgestellt, Berater von Finanzbuddha
hätten in der Finanzabteilung des Landes vorgesprochen.

"Diese Behauptung ist unwahr," stellt dazu der Sprecher von
Finanzbuddha, Robert Süss fest. Kein einziger Berater der Plattform
oder ihr nahestehende Kooperationspartner hätten je um einen Termin
in der Finanzabteilung angesucht oder ihn wahrgenommen. Es gibt auch
keine schriftlichen Angebote, die je an die Finanzabteilung des
Landes Salzburg verschickt worden wären, betont Süss.

Da Meisl die falsche Behauptung wiederholt aufgestellt bzw.
angedeutet hat, sei man gezwungen gewesen, die Tatsachen auf diesem
Wege ein für alle Mal klar zu stellen. Ein entsprechendes Gerücht
wurde erstmals im Herbst 2012 vom Leiter der Finanzabteilung, Hofrat
Eduard Paulus, in einer nicht-öffentlichen Sitzung mit dem Hinweis
auf Rücksprache mit einer Bank verbreitet. Im Untersuchungsausschuss
des Landes Salzburg unter Wahrheitspflicht ruderte der Leiter der
Finanzabteilung zurück und behauptete nur mehr, er hätte" gehört",
dass Finanzbuddha einen Termin mit Monika Rathgeber gehabt hätte.
Ähnlich äußerte sich Rathgeber-Nachfolger Harald Kutschera.

Dem Politiker Roland Meisl blieb es dann vorbehalten, in einem
Kommentar auf der Homepage der Salzburger SPÖ die Fehlbehauptung so
zu konkretisieren, dass man rechtlich vorgehen konnte.

Süss wies in diesem Zusammenhang auch Gerüchte zurück,
Finanzbuddha arbeite im Dienst der einen oder anderen Partei. "Unsere
Experten haben mit Vertretern aller Fraktionen gesprochen, die mit
Fragen auf sie zugekommen sind."

Land Salzburg soll "Role-Model" für objektive Aufklärung von
Finanzaffären werden

Das Motiv für die Behauptungen von Roland Meisl ist Robert Süss
schleierhaft. Die SPÖ Salzburg und deren Klubobmann hätte bis heute
nicht verstanden, warum sich Finanzbuddha bei der Aufklärung des
Salzburger Finanzskandals so engagiere, erklärte Sprecher Robert
Süss. "Wir wollen dieses System so verändern, dass eine objektive
Aufklärung möglich ist und vor allem auch die Banken ihre
wirtschaftliche Verantwortung wahrnehmen müssen.

Die Causa Salzburg zeigt jedenfalls, dass hierfür zahlreiche
Interessenkonflikte und Abhängigkeitsverhältnisse aufgelöst werden
müssen. Viele gesetzte Maßnahmen in der Aufarbeitung müssen wohl in
diesem Lichte betrachtet werden.

"Im Gegensatz zur geäußerten Meinung, wonach ein Land so ein
Portofolio nicht haben sollte, sind wir der Auffassung, dass einem
Land solche Geschäfte gar nicht hätten angeboten werden dürfen,"
schloss der Finanzbuddha-Sprecher.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | FLC

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel