- 18.03.2013, 11:18:49
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BZÖ-Bucher: Enteignung der Zyprer ist auch ein Sündenfall Fekters
Wien (OTS) - BZÖ-Chef Klubobmann Josef Bucher ist empört über die
Zustimmung von ÖVP-Finanzministerin Fekter zur Enteignung der
zyprischen Bankkunden von bis zu 10 Prozent ihres Guthabens. "Den
einfachen Bürgern mittels überfallsartigen EU-Beschlusses Geld
wegzunehmen, ist ein Sündenfall. Durch diesen Tabubruch zerstört man
das Vertrauen der Menschen in ganz Europa in das Sparbuch und
konservative Anlageformen. Zuerst haben die EU-Politiker und auch die
die rot-schwarze Bundesregierung den Bürgern erklärt, sie sollen
nicht spekulieren sondern ihr Geld sicher veranlagen, jetzt wird es
ihnen auf dem Sparbuch in Zypern weggenommen. Es ist ein Wahnsinn,
dass die ÖVP und ihre Finanzministerin da mitmachen", kritisiert
Bucher.
Der BZÖ-Obmann befürchtet, dass diese kalte Enteignung der Zyprer
eine Lawine in der gesamten EU auslösen könnte. "Der mühsame Versuch,
das Vertrauen in die Eurozone mittels Milliardenzahlungen von Ländern
wie Österreich und Deutschland in die EU-Pleiteländer
wiederherzustellen, wurde mit einem Schlag zunichte gemacht. Obwohl
die österreichischen Steuerzahler blechen mussten und müssen, wird
der Bevölkerung trotzdem ihr Geld weggenommen und die Spekulanten
kommen wieder ungeschoren davon. Die Menschen in den anderen Staaten
sorgen sich zu Recht um ihre Guthaben und fragen sich, was die
Einlagensicherung überhaupt noch wert ist", so Bucher.
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