• 15.03.2013, 13:27:01
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Ellensohn ad Mikl-Leitner: ÖVP soll nicht von sich auf andere schließen

Wien (OTS) - "Die ÖVP versucht weiterhin mit allen Mitteln vom
eigenen Korruptionssumpf (Kärnten, Telekom, BUWOG, Strasser & Co)
abzulenken, in dem sie etwas herbeiredet, was nicht ist. In diesen
Kanon reiht sich jetzt auch Innenministerin Mikl-Leitner ein", so der
Klubobmann der Grünen Wien, David Ellensohn anlässlich der Äußerungen
Mikl-Leitners im heutigen Mittagsjournal. "Jeder redet über das, wo
er sich auskennt. Die ÖVP redet halt gerne über Korruption, wir Grüne
über Korruptionsbekämpfung."

"Ohne Namen und konkrete Umstände zu nennen, setzt Mikl-Leitner das
Dirty Campaigning, das sie in Niederösterreich gelernt hat, fort. Das
ist hoch bedenklich und bedauerlich, zumal sich ähnliche
Anschuldigungen bereits vor Wochen als unhaltbar entpuppt haben."
Damals wurde von der ÖVP eine renommierte, erfolgreiche Werbeagentur
in Wien ins Visier genommen und verleumdet: Die angesprochene
Werbeagentur hatte viele Aufträge für die Gemeinde Wien, aber auch
für ÖVP-Staatssekretär Sebastian Kurz und SPÖ-Ex-Minister Norbert
Darabos betreut.

"Die Bundes-ÖVP hat den Ton vorgegeben: Alles runter machen, was in
Wien passiert. Die Wiener Volkspartei kann also eigentlich nichts
dafür, sie handeln im Auftrag der konservativen Spin-Doktoren. Ein
guter Rat für die Volkspartei: Den eigenen Strasser-Laden aufräumen
und dann reden wir gemeinsam über echte Korruptionsbekämpfung. Die
ÖVP soll nicht nervös werden, nur weil sie zwei Wahlen verloren und
die Grünen zwei Wahlen gewonnen haben", schließt Ellensohn.

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