• 15.03.2013, 08:00:31
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Schon wieder eine "Reform" auf unserem Rücken!

ÖVP will 10% des Kapitals der Pensionskassenopfer in den geförderten Wohnbau stecken

Utl.: ÖVP will 10% des Kapitals der Pensionskassenopfer in den
geförderten Wohnbau stecken =

Wien (OTS) - Durch eine in Europa einzigartige Lobbyisierung der
Unternehmen hat man in den Neunzigerjahren die Betriebspensionen
hinter dem Rücken der Betroffenen in das österreichische
Pensionskassensystem verschoben. Man hat damals die wohlerworbenen
Pensionsansprüche auf unrealistischen Zinserwartungen in der Zukunft
aufgebaut und damit den Unternehmen Milliarden erspart, den
Dienstnehmern hingegen Pensionsverluste von bis über 50% beschert.
Nun will die ÖVP offensichtlich wieder ein Wahlzuckerl auf dem
Rücken der geschädigten Pensionskassenopfer starten. Und das
Finanzministerium will das Thema "rasch angehen" (Kurier v.14.März).
Da müssen alle Alarmglocken läuten!
Veranlagungen der Pensionskassen im geförderten Wohnbau können nur
dann akzeptiert werden, wenn diese Veranlagungen, und zwar
mündelsicher(!), mehr als die uns seinerzeit aufgezwungenen
Rechenzinsen an Ertrag bringen. Jede andere Variante ist strikt
abzulehnen. Oder will die ÖVP wirklich Wahlwerbung auf Kosten von
fast einer Million Betroffener machen?

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