- 14.03.2013, 11:56:23
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Sportmentoring für Migrant/innen "Auf Du und Du im Sportverein": Großes COME-together im Rathaus Innsbruck.
Wien (OTS) - Der ÖIF veranstaltete am 13. März gemeinsam mit
SPORTUNION Tirol und Stadt Innsbruck ein großes COME-together für
alle Sportbegeisterten im zweiten Durchgang des Sportmentorings, das
Migrant/innen den Weg in Tiroler Sportorganisationen öffnet.
Hemmschwellen abbauen, Leistung fördern
Am 13. März fand im Bürgermeisteramt der Stadt Innsbruck ein
großes COME-together im Rahmen von "Gemeinsam Aktiv - Auf Du und Du
im Sportverein" statt. Neben Mentees & Mentor/innen waren auch
zahlreiche Tiroler Organisationen aus Sport- und Integration zu Gast.
Das vom Integrationszentrum Tirol des Österreichischen
Integrationsfonds (ÖIF), der Sportunion und der Stadt Innsbruck
organisierte Projekt will österreichische Sportorganisationen für
Menschen mit Migrationshintergrund stärker öffnen. Denn viele
Migrant/innen haben bereits als Sportler/innen, Trainer/innen,
Schiedsrichter/innen oder Funktionär/innen in ihren Herkunftsländern
Erfahrungen in Sportorganisationen gesammelt, sind aber in heimischen
Sportvereinen stark unterrepräsentiert. "Sport hilft uns die eigenen
Grenzen zu überwinden, Ängste zu besiegen, fremde oder eigene
Leistung zu schätzen, das Team in den Vordergrund zu stellen und so
über den eigenen Tellerrand zu schauen. Mit Sport gelingt
Integration. Dies hat sich bereits im ersten Durchgang dieses Projekt
gezeigt ", erklärt Lilit Lebküchner, Leiterin des
ÖIF-Integrationszentrums in Tirol.
Zum Projekt "Gemeinsam aktiv- Auf Du und Du im Sportverein":
Von der kongolesischen Trainerin bis zum serbischen Schriftführer
Ziel des Projektes ist die Integration von Migrant/innen in
österreichische Sportvereine. Der Einstieg der Migrant/innen ins
Vereinsleben soll mit Unterstützung von Expert/innen gelingen:
Erfahrene Trainer/innen und Vereinsfunktionär/innen beteiligen sich
als Mentor/innen und unterstützen engagierte Migrant/innen als
Mentees bei ihrem Start ins Vereinsleben. Mentees lernen den
österreichischen Sportalltag mit Trainings, Wettkämpfen und
organisatorischen Aufgaben kennen, und die Mentor/innen können durch
den Kontakt mit ihren Mentees Erfahrungen austauschen und ihre
interkulturellen Fähigkeiten erweitern. Aus beiden Gruppen werden
Mentoring-Paare gebildet, die einander gegenseitig unterstützen. Die
fünf teilnehmenden Sportler/innen stammen aus den unterschiedlichsten
Ländern und üben verschiedenste Sportarten aus - von der türkischen
Trainerin bis zum serbischen Schriftführer.
Ztl: Sport als Integrationsmotor
"Sportvereine sind seit jeher soziale Netzwerke, die unabhängig von
Herkunft, Geschlecht, oder Alter Menschen zusammen führen. Diese
Offenheit des Sports bietet hervorragende Möglichkeiten zur
Integration in eine Gemeinschaft mit gegenseitiger Achtung und
Toleranz, mit Übernahme von Verantwortung und mit Erweiterung seiner
eigenen Persönlichkeit. So gewinnen beide Seiten: Mentor/innen und
Mentees" sagt Günther Mitterbauer, Präsident der Sportunion Tirol.
Auch Innsbrucks Vize-Bürgermeister Christoph Kaufmann ist von der
Wichtigkeit des Projekts überzeugt: "Die Zusammenarbeit mit dem
Integrationszentrum Tirol und der Sportunion Tirol läuft seit
mehreren Jahren sehr gut und effizient. Wir unterstützen auch in
Zukunft Projekte, die ehrenamtliches Engagement fördern,
österreichische Vereine für Migrant/innen öffnen und so den
interkulturellen Dialog in unserer Stadt fördern".
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