- 14.03.2013, 10:58:22
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Auer: Rot-Grüne Allianz untergräbt ökologischen Weg der heimischen Landwirtschaft
Sozialdemokraten und Grüne stimmen im EU-Parlament für Benachteiligung von Biobetrieben
Utl.: Sozialdemokraten und Grüne stimmen im EU-Parlament für
Benachteiligung von Biobetrieben =
Wien (OTS) - Bauernbundpräsident Jakob Auer begrüßt, dass sich das
Europäische Parlament in der gestrigen Plenar-Sitzung mit breiter
Mehrheit für eine weiterhin starke gemeinsame Landwirtschaftspolitik
der EU ausgesprochen hat. In der besonders für die österreichischen
Betriebe bedeutenden Frage der Anrechnung von Agrarumweltprogrammen
auf die Greening-Bestimmungen bedauert es Auer jedoch, dass der vom
Landwirtschaftsausschuss des Parlaments vorgelegte Kompromiss nicht
mehrheitsfähig war.
"Damit werden Bauernhöfe, die bereits jetzt Vorleistungen im
Bereich des Natur- und Umweltschutzes erbracht haben, massiv
benachteiligt und für ihren freiwilligen Einsatz für die Umwelt
abgestraft", so der Bauernbundpräsident. "Damit wird nicht nur eine
flächendeckende Teilnahme der Bauern an einem zukünftigen
Agrarumweltprogramm in Frage gestellt, sondern auch der erfolgreiche
Weg der österreichischen Bio-Landwirtschaft untergraben", zeigt sich
Auer enttäuscht über den Ausgang der Abstimmung zu diesem Punkt.
"Besonders erstaunlich ist, dass nunmehr auch die biologische
Landwirtschaft nicht als 'grün per Definition' anerkannt werden soll,
was bis dato eigentlich unbestritten war. Die Grünen spielen sich als
Beschützer der Biobauern auf und fallen ihnen nun in den Rücken. Wenn
nicht mal mehr Bio als nachhaltig eingestuft wird, auf welche
Öko-Diktatur müssen sich die Bäuerinnen und Bauern dann in Zukunft
einstellen, wenn es nach den Vorstellungen der Grünen geht?", so
Präsident Auer in Richtung des Grünen- Agrarsprechers Pirklhuber.
Aber auch die Sozialdemokraten hätten dem Druck der NGOs
nachgegeben und gegen die Anrechenbarkeit von Agrarumwelt- und
Biomaßnahmen gestimmt, bedauert Auer, dass auch die österreichischen
Vertreter in der SP-Fraktion gegen den österreichischen Erfolgsweg
einer flächendeckenden nachhaltigen Produktion votiert haben.
"Besonderer Dank gilt unserer Abgeordneten Elisabeth Köstinger,
die bei den Vorarbeiten im Agrarausschuss mit ihrem Team eine
hervorragende Arbeit geleistet hat", unterstreicht Auer.
(Schluss)
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