• 12.03.2013, 12:25:03
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Becker / Rübig: "Soziales Unternehmertum" als Zukunftsmodell

EU-Parlament will durch neuen Rahmen für Investitionsfonds Finanzierung von 'Sozialen Unternehmen' verstärken

Utl.: EU-Parlament will durch neuen Rahmen für Investitionsfonds
Finanzierung von 'Sozialen Unternehmen' verstärken =

Straßburg, 12. März 2013 (OTSD) Das EU-Parlament will, dass
sich "Soziale Unternehmen" besser finanzieren können. Ein heute
beschlossenes Gesetz regelt die Rahmenbedingungen für das Portfolio
von Fonds für 'Soziale Unternehmen'. "Das 'Soziale Unternehmertum'
ist ein Zukunftsmodell. Schon jetzt sind etwa 10 Prozent aller
Unternehmen in der EU 'Soziale Unternehmen', die etwa elf Millionen
Menschen in Europa beschäftigen. Dieser Sektor braucht einfache
Spielregeln, um dessen Wachstum weiter anzukurbeln und Potentiale
in Innovation und Beschäftigung auszuschöpfen", so Heinz K. Becker,
Sozialsprecher und Paul Rübig, Industriesprecher der ÖVP im EU-
Parlament. ****

Dem heutigen Beschluss zufolge zeichnet sich ein "Soziales
Unternehmen" durch seine messbaren sozialen Auswirkungen auf die
Gesellschaft aus und dadurch, dass Gewinne primär reinvestiert
werden. Ziel ist es, durch maßgeschneiderte legislative
Rahmenbedingungen 'Soziale Unternehmen', potentielle Investoren und
die spezialisierten Fonds zusammenzubringen. Laut Becker ist die
größte Herausforderung eines 'Sozialen Unternehmens', nachhaltige
Finanzierungsquellen zu sichern. "Durch die neuen Spielregeln wird
etwa definiert was förderfähige Investitionsziele oder
Anlageinstrumente sind. Das von uns beschlossene 'Europäische
Gütesiegel für Soziales Unternehmertum' soll es Investoren
zusätzlich erleichtern, entsprechende Fonds einfacher zu
identifizieren und zu vergleichen", so Becker.

"Unternehmen, die den steigenden Bedarf an sozialen Produkten
und Dienstleistungen in Europa decken, müssen von uns unterstützt
werden", so Rübig. Dazu gehört neben einem vereinfachten Zugang zu
Finanzierung und öffentlicher Auftragsvergabe auch die verstärkte
Förderung zur Unternehmensgründung. "Wir sollten vor allem junge
Menschen, Frauen und Migranten stärker zur Existenzgründung
motivieren", so Rübig.

Rückfragen: Heinz K. Becker, MEP, Tel.: +32-2-284-5288
[email protected]
Dr. Paul Rübig, MEP, Tel.: +32-2-284-5749, [email protected]
Anna Meusburger M.A., EVP-Pressedienst, Tel.: +32-493-183297,
[email protected]

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