- 11.03.2013, 12:04:44
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Österreich mit größter Länderbeteiligung bei "Ecobuild 2013" in London
Nachhaltiges Bauen Hoffnungsmarkt in Großbritannien - Österreichische Unternehmen bestens positioniert, Möglichkeiten aber noch nicht ausgeschöpft
Utl.: Nachhaltiges Bauen Hoffnungsmarkt in Großbritannien -
Österreichische Unternehmen bestens positioniert,
Möglichkeiten aber noch nicht ausgeschöpft =
Wien (OTS/PWK137) - Soeben ging die "Ecobuild 2013", die
wichtigste internationale Messe für nachhaltiges Bauen, in London zu
Ende. Am Excel-Messegelände im Osten der britischen Hauptstadt
stellten über 20 Österreichische Unternehmen, 14 davon auf dem
Gruppenstand der AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA der Wirtschaftskammer
Österreich (WKÖ), aus. "Damit stellte Österreich, wie in den
vergangenen Jahren, die größte Gruppenbeteiligung auf dieser
wichtigen Leitmesse für diese Branche", betont Georg Karabaczek,
österreichischer Wirtschaftsdelegierter in London.
Obwohl es der Britischen Bauwirtschaft seit Jahren nicht besonders
gut geht und gerade im Wohnbau Rückgänge zu verzeichnen sind, ist ein
starker Anstieg der Nachfrage für Holzbau, Fertigteilbau und
energiesparendes Bauen, Isoliermaterialien, dreifachverglaste Fenster
und erneuerbare Energieträger wie Biomasse, Solar und Wärmepumpen
feststellbar. Genau von diesem Trend können Österreichische Anbieter
sehr schön profitieren. Im letzten Jahr wurden in Großbritannien nur
115.000 Wohnungen gebaut, der geschätzte Wohnungsmangel liegt
allerdings bei über 300.000 Einheiten, die in den kommenden Jahren
jährlich gebaut werden müssen, um der Nachfrage zu entsprechen. Ab
2014 wird daher generell wieder mit einem Aufschwung gerechnet.
Die Britische Regierung setzt seit einigen Jahren sehr stark auf
den Ausbau von erneuerbarer Energie, aber auch zunehmend auf
Energiesparmaßnahmen.
Zwei Programme sollen das unterstützen:
1. Der soeben angelaufene "Green Deal" zur Finanzierung von
Energiesparmaßnahmen in bestehenden Wohnungen, die über die
Stromrechnung durch die Versorgungsunternehmen finanziert werden
sollen.
2. Die "Renewable Heat Incentive", ein Langzeitprogramm zur
Förderung von Erneuerbaren Energieträgern im Wohnbau, das im Sommer
anlaufen soll.
Karabaczek: "Wir sehen ein starkes Interesse an diesem Markt mit
einem Volumen von rund 1,5 Mrd. Euro. Unser Potenzial ist noch lange
nicht ausgeschöpft. Wir sehen, dass auch Passivhausbau exponentiell
zunimmt und haben daher auf unserem Ausstellungsstand gemeinsam mit
dem Britischen Passivhaustrust den Startschuss für den
Passivhauswettbewerb gegeben. Die bisherigen Erfolgsbeispiele
österreichischer Unternehmen beweisen, dass sich eine konsequente
Marktbearbeitung auszahlt.
Ich möchte auf das in Kreuzleimholztechnologie ausgeführte
Universitätsgebäude in Norwich bzw. ein Holzfertigteil Studentenheim
in Oxford hinweisen - ursprünglich als Betonbau geplant, konnte der
Architekt in beiden Fällen überzeugt werden, dass Holz nicht nur
ökologischer, sondern auch ökonomischer ist." (BS)
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