- 11.03.2013, 11:29:38
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Glawischnig zu zwei Jahre Fukushima: Gedenken an die Opfer, Sorge um Wiedereinstieg in Atomkraft
Grüne appellieren an japanische Regierung nicht mehr zu Atomkraft zurück zu kehren
Utl.: Grüne appellieren an japanische Regierung nicht mehr zu
Atomkraft zurück zu kehren =
Wien (OTS) - Heute vor zwei Jahren, am 11. März 2011, wurde Japan von
drei schweren Katastrophen getroffen. Etwa 16.000 Menschen sind durch
das Tohoku-Erdbeben und durch Tsunamis ums Leben gekommen. Es wird
noch lange dauern, bis die wirtschaftlichen Schäden aufgearbeitet und
die seelischen Wunden verheilt sind. Die dritte Katastrophe, der
Super-GAU von Fukushima, wird Japan noch viel länger belasten. Große
Regionen Japans wurden radioaktiv verstrahlt, 200.000 Menschen haben
ihre Heimat verloren. "Ich möchte den Menschen in Japan, die von
dieser schrecklichen Katastrophe betroffen waren und sind, unser
tiefstes Mitgefühl aussprechen", betont Eva Glawischnig,
Bundessprecherin und Klubobfrau der Grünen.
"Die japanische Regierung will nun, trotz der furchtbaren Katastrophe
von Fukushima, wieder Atomkraftwerke in Betrieb nehmen. Und dies
obwohl die letzten zwei Jahre gezeigt haben, dass sich Japan auch
ohne Atomkraft mit Energie versorgen kann. Ich appelliere neuerlich
an die japanische Regierung, nicht wieder zur Atomkraft zurück zu
kehren" betont Glawischnig. Mit Wind-, Wasser-, Bio- und
Sonnenenergie kann Japan gefahrlos ausreichend Strom produzieren.
Zusätzlich können so viele neue Arbeitsplätze geschaffen, neue
Technologien entwickelt und die Menschen an der Energiewende
beteiligt werden. Japan könnte unabhängig von importiertem Uran und
fossilen Brennstoffen werden und so ein weltweites Vorbild sein.
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