- 09.03.2013, 09:19:24
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Personenkomitee zum Volksbegehren gegen Kirchenprivilegien präsentiert
Prominente Wissenschaftler, Künstler und Aktivisten zählen zu den Unterstützern. Auch Karlheinz Deschner, bekannter Autor der "Kriminalgeschichte des Christentums" mit im Boot.
Utl.: Prominente Wissenschaftler, Künstler und Aktivisten zählen zu
den Unterstützern. Auch Karlheinz Deschner, bekannter Autor
der "Kriminalgeschichte des Christentums" mit im Boot. =
Wien (OTS) - Die Liste der illustren Namen ist lang:
Molekularbiologin Renée Schroeder gehört dem neuen
Unterstützungskomitee ebenso an wie Erfolgsautor Thomas Glavinic und
Kabarettist Günther Paal. "Wer (...) sich auf Geister irgendwelcher
Art beruft, hat die Konsequenzen zu tragen, nicht für voll genommen
zu werden", begründet etwa Paal sein Engagement. Und die Künstlerin
Christina Zurbrügg sagt: "Wer für Gleichberechtigung ist, kann nur
gegen Privilegien sein." Aber auch der deutsche Schriftsteller und
Religionskritiker Karlheinz Deschner, Autor der 10bändigen
"Kriminalgeschichte des Christentums," sowie die Grüne Daniela
Musiol, der Burgschauspieler Cornelius Obonya und der Kabarettist
Dirk Stermann gehören zur Liste prominenter Unterstützer, denn "die
Schafe müssen die Hirten auf den rechten Weg zurückführen", wie
Obonya erklärt. Und der Kabarettist und Unterstützer Joesi Prokopetz
ergänzt: "Ich unterstütze das Kirchenvolksbegehren gegen
anachronistische Privilegien des Klerus und seiner Hintermänner."
KünstlerInnen und Intellektuelle an der Spitze einer neuen
Bürgerbewegung "Wir freuen uns über so viel Zustimmung, diese wird
täglich mehr", sagt der Mitinitiator des Volksbegehrens, DDr.
Christian Fiala. "Eines haben wir schon jetzt erreicht: Nach
hunderten Jahren der Unterdrückung und kirchlichen Packelei mit den
Mächtigen stehen die Menschen nun gegen religiöse Bevormundung und
Kirchenprivilegien auf. Dieses Volksbegehren kann der Anfang einer
historischen BürgerInnenbewegung werden."
Über das Volksbegehren
Erstmals in der Geschichte des Landes gibt es eine demokratische
Möglichkeit, gegen feudale Religionsprivilegien, Subventionen und
Begünstigungen in der Höhe von 3,8 Mrd EUR jährlich zu stimmen.
Darüber hinaus fordert das Volksbegehren eine staatliche Aufklärung
der kirchlichen Missbrauchs- und Vertuschungsverbrechen. Die
Eintragungswoche zum Volksbegehren gegen Kirchenprivilegien findet
von 15.4 - 22.4 in ganz Österreich statt.
Presse-Fotos: www.kirchen-privilegien.at/presse
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